
Protestmarsch
„Mord ist keine Ehrensache“
am Donnerstag 30. Juni 2005 um 17 Uhr
MORD IST KEINE SACHE DER EHRE
- Das Aktionsbündnis Wiesbadener Frauen und
Mädcheneinrichtungen ruft zu einer Kundgebung und einem Protestmarsch
auf.
Der Mord an Gönül Karabey
ist für uns ein Anlass um Gewalt gegen Frauen
jeder Kultur und ganz besonders gegen die menschenverachtende Praxis
so genannter Ehrenmorde zu protestieren.
Ein Protestmarsch durch das Wiesbadener Westend zum Mauritiusplatz startet
am Donnerstag, 30.Juni um 17.00 ab dem Elsässer Platz, Bereich
Gneisenaustr. , dann Zug durch Blücherstr., Ring, Wellritzstr.
bis zum Mauritiusplatz, dort 18 Uhr
Kundgebung mit Redebeiträgen von Serap Cileli, Autorin: Wir sind
eure
Töchter, nicht eure Ehe, Fatma Bläser, Autorin von Hennamond,
Christine
Raupp, Wildwasser Wiesbaden, übernimmt Moderation für die
Wiesbadener
Mädchen - und Fraueneinrichtungen und endet mit einer Kundgebung
ab 18.00
auf dem Mauritiusplatz.
i. A. aller OrganisatorInnen Leila
Haas, KUBIS - Kultur und Bildung im Stadtteil
frauen museum wiesbaden
Wörthstraße 5
65185 Wiesbaden
Tel. 0611-3081763
Fax: 0611-378660
Link: www.frauenmuseum-wiesbaden.de
Email: info@frauenmuseum-wiesbaden.de
Homepage der TDF- Städtegruppe
Berlin
Die TERRE DES FEMMES Städtegruppe
in Berlin organisierte am 5. März 2005 eine Demonstration gegen
Gewalt an Frauen. Es protestierten 1.500 Berliner Frauen und Männer
in Neukölln und Kreuzberg. Die Demonstration wurde von der Berliner
Städtegruppe von TERRE DES FEMMES initiiert.
Am Samstag den 11.06.2005 um 14
Uhr wird es eine
zweite Demonstration in Berlin geben
„NEIN zu Gewalt an Frauen“
Anfragen an die Städtegruppe
richten Sie bitte an:
Susanne Conty
Tel: 030/ 76 10 82 58
e-mail: berlin@frauenrechte.de
Die Tagesspiegel-Serie „Türkische
Frauen in Berlin“
Die Texte sind in deutscher und
türkischer Sprache zu lesen.
Der schwere Weg zur Integration
Allein in Berlin wurden in den
vergangenen Monaten sechs Türkinnen Opfer so genannter Ehrenmorde,
weil sie selbstbestimmt leben wollten. Deutsche können nur ahnen,
in welchem Zwiespalt viele türkische Mädchen und Frauen leben:
zwischen patriarchalischen Familienstrukturen und westlichem Lebensstil.
Die Tagesspiegel-Serie "Der
schwere Weg zur Integration" schildert Schicksale, lässt Experten
zu Wort kommen, nennt Adressen und Hilfsangebote. Exklusiv bei Tagesspiegel
Online finden Sie die Texte zusätzlich in türkischer Sprache.
Zum Artikel:
Döner, Kopftuch, Zwangsheirat
Warum Neshe nicht heiraten will
ZDF. Reportage
Sendetermin: Sonntag, den 20.03.05 um 18:30 Uhr- 19:00 Uhr
Immer mehr muslimische Mädchen
werden in die Länder ihrer Väter verschleppt und zwangsverheiratet.
In Berlin - so schätzt man - waren es im Jahr 2004 rund 240 junge
Frauen. Die Dunkelziffer - so die Experten - liegt um ein zehnfaches
höher.
Länge: 30 min
Regie: Gabriele Jenk
Link: http://www.zdf.de/ZDFde/einzelsendung
ARD / Menschen bei Maischberger
Sendung: Dienstag,22.02.2005 um 23:00 Uhr
Thema:"Frauen
in Gefahr"
Die Gäste der Sendung:
Ulrike Folkerts
Serap Cileli
Angelika Schrobsdorff
Isis von Puttkamer
Wiederholungen:
im digitalen Kanal Eins MuXx (Vorabpremiere!)
MDR-Fernsehen immer mittwochs,
9.00 Uhr
SWR-Fernsehen (ab 15.09.2004)
immer mittwochs, 9.30 Uhr
samstags nach 23.00 Uhr im Drei-Länder-Programm
3sat.
German TV strahlt "Menschen
bei Maischberger" in den USA und Kanada mittwochs aus;
die Sendezeiten:
- 9:45 h pm ET (= 6:45 h pm PT),
- 3:15 h am ET (= 12:15 h am PT)
VHS-Kopien:
Mitschnitte einzelner Sendungen können käuflich erworben werden.
Informationen hierzu sind erhältlich unter
Link: http://www.wdr.de/unternehmen/service
Anschrift:
Westdeutscher Rundfunk Köln
Zentrale Aufgaben Fernsehen / Mitschnittservice
50600 Köln
E-Mail: mitschnittservice@wdr.de
Fax: 0221 / 220-8041
Leserbriefschreiber im SPIEGEL
rechtfertigt Zwangsheirat.
Sehr geehrte Leserinnen,
Sehr geehrter Leser,
im SPIEGEL der hiermit abgelaufenen
Woche (Nr. 48/2004) findet sich
zum Titelthema der vergangenen Woche (Islam-Problematik) ein Leserbrief
zum
Thema Zwangsverheiratungen mit folgendem Inhalt:
"Ihr Artikel erscheint überheblich
im Sinne von des Kaisers 'am deutschen
Wesen soll die Welt genesen'. Arrangierte Hochzeiten waren früher
auch hier
auf dem Land gang und gäbe. Die Türken in Deutschland sind
darauf
angewiesen, weil viele Männer sich deutschen Mädchen, nur
wenige deutsche
Männer sich aber türkischen Frauen im Rahmen der Familie zuwenden.
Auch
deutsche Mädchen laufen davon und landen im Frauenhaus, weil sie
den Spagat
zwischen Umfeld und Elternvorstellungen nicht schaffen, ohne dass das
zu
Verallgemeinerungen im Hinblick auf ihre Religion und Gesellschaft führt.
Türkische Mädchen sind nicht rechtlos, es sei denn, dass die
Gesellschaft
hier ihnen nicht das Recht der Entscheidung für den eigenen Lebensweg
im
Familienverband einräumen will.
Bei Ihrer Beurteilung führt die sehr einseitige Sozialstruktur
der nach
Deutschland gekommenen Arbeiter aus Anatolien aufs Glatteis der unzulässigen
Verallgemeinerung. Das ist zwar verständlich, aber nicht gut für
unser aller
Bestreben, Zeit für die Integration zu gewinnen."
Bremen, Karl H. Grabbe, Honorargeneralkonsul
der Republik Türkei.
Anmerkung:
Sollte jemand Lust haben, eine
Anzeige gegen den Herrn Karl H. Grabbe zu erstatten: Die Adresse des
Herrn Grabbe ist laut Telefonbuch die
Oberneulander Landstrasse 80 in Bremen, und die Anschrift der
Staatsanwaltschaft ist Richtweg 16-22 in 28195 Bremen.
Entwurf: Anzeige bei der Staatanwaltschaft
Bremen
Anzeige wegen Billigung von Straftaten
nach §140 StGB
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Nachrichtenmagazin SPIEGEL,
Heft 47/2004 wurde unter anderem das Thema „Zwangs- Verheiratungen“
besprochen. Sie als Empfänger dieses Briefes, oder eine Kollegin
oder ein Kollege haben diesen Artikel vielleicht sogar gelesen.
In Heft 48 des SPIEGELS findet
sich ein Leserbrief von Herr Grabbe aus Bremen, siehe beiliegende Photokopie.
Gemäß Telefonbuch wohnt dieser Herr vermutlich in der Oberneulander
Landstrasse 30 in Bremen.
Das Delikt „Zwangsverheiratungen“
wird in diesem Leserbrief euphemistisch als „arrangierte Hochzeiten“
bagatellisiert und auf infame Weise sogar noch gerechtfertigt.
Ich erstatte Anzeige gegen diesen
Herrn wegen Billigung von Straftaten gemäß §140 StGB.
Die gebilligte Straftat ist ‚sexuelle Nötigung’ gemäß
§177 StGB, was meines Wissens der- zeit (noch) der Paragraph ist,
unter dem Zwangsverheiratungen geahndet werden können, so lange
die baden-württembergische Gesetzesinitiative, hierfür einen
neuen Straftatbe- stand zu schaffen, noch nicht umgesetzt ist.
Mit freundlichen Grüssen
SCHICKSALE ISLAMISCHER FRAUEN
IN DEUTSCHLAND
„Tausend Euro für die
Ehre“
Serap Cileli
TV – Interview und Studiogast der Sendung „frau TV“
(30 Min.)
Sendetermin: Mittwoch, den 06. 10. 2004 um 22:00 Uhr im WDR Fernsehen
Link:
http://www.wdr.de/tv/frautv/archiv2004/f061004.phtml
TV- Interview mit Serap Cileli
„Wenn der Vater zum Feind
wird“ Zwangsehe und Ehrenmord
Sendetermin: Freitag, den 17.09.2004 um 21.45 Uhr im ARD- exclusiv
Ein Film von Rita Knobel- Ulrich (30 Min.)
Internationale Buchaustellung
Mein Buch , die türkische
sowohl die deutsche Ausgabe
wurden für die diesjährige Buchkollektion der internationalen
Buchaustellung ausgesucht.
Die von der Frankfurter Buchmesse
zusammengestellte Buchkollektion (2004) wird mit der Unterstützung
des Auswärtigen Amts bei rund 20 internationalen Buchmessen präsentiert.
Die Buchkollektion trägt den Titel "Frei und gleich geboren.
Menschenrechte gestern und heute". Sie zeigt 450 Bücher von
127 Verlagen aus 20 Ländern - fünf Kontinenten. Es geht um
konkrete Menschenrechtsverletzungen, aber auch um theoretische Fragen
wie die Verteidigung der Menschenrechte.
Link: www.frankfurter-buchmesse.de/de/internationale_aktivitaeten
TERRE DES FEMMES erhält Auszeichnung
vom
„Bündnis für Demokratie und Toleranz“
Bei einem offiziellen Festakt
im Tübinger Rathaus wurde am Freitag, den 20. Februar 2004, die
Tübinger Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES e.V. für
ihre Kampagne „Stoppt Zwangsheirat“ mit einem Preis ausgezeichnet.
Link: http://www.frauenrechte.de/presse/kamagnenpreis.html
Offener Brief
an die
Integrationsbeauftragte
Frau Marieluise Beck,
die Frauenministerin Frau Renate Schmidt
und die Justizministerin Frau Brigitte Zypries
Die Liste der UnterzeichnerInnen
war einsehbar unter www.members.partisan.net/sds/sds06203.html. Die
Seite wurde zwischenzeitlich aufgrund von Konflikten um den Offenen
Brief abgeschaltet.
Mehr…..
Link: http://www.isioma.net/sds06203.html
Michelstadt Gymnasium
Link:
www.comenius-michelstadt.de
Rezensionsforum für
Literatur und für Kulturwissenschaft
Traditioneller Terror
Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes legt ein Buch
zur Zwangsverheiratung vor
Von Rolf Löchel
literaturkritik.de • Nr. 1, Januar 2003 • Schwerpunkt: Familie
• Ehe
Das Begleitbuch zur Kampagne gegen Zwangsheirat
« Zwangsheirat Lebenslänglich für die Ehre » beinhaltet
recherchierte Analysen und Fakten, zeigt rechtliche Probleme und Möglichkeiten
auf. Neben den Erfahrungsberichten aus Kriseneinrichtungen und persönlichen
Berichten von Betroffenen, beschreibt Serap Cileli die Situation von
Türkinnen in Deutschland und in ihrem Herkunftsland.
Mehr unter:
www.literaturkritik.de/public/rezension.php
Serap Cilelis Eindruck vom Benefizkonzert
von
TERRE DES FEMMES – Kampagne „STOPPT Zwangsheirat“
Unter dieser Überschrift fand am 25.11.2002 die Benefizveranstaltung
in der Liederhalle - Mozartsaal - Stuttgart statt.
Nie werde ich diesen erfolgreichen Abend vergessen.
Ich habe großen Respekt und Hochachtung vor Menschen, die sich
für Demokratie, Frieden und Menschenrechte stark machen.
Lesen Sie mehr von Seraps Eindruck.
Pressekonferenz zu TERRE
DES FEMMES –
Kampagne „STOPPT Zwangsheirat“
Die Pressekonferenz zum Auftakt der Kampagne findet statt am 18.11.02,
11:00 Uhr in Stuttgart im Hotel Intercontinental.
Mehr unter www.terre-des-femmes.de
Begleitbuch zur TERRE DES FEMMES
– Kampagne „STOPPT Zwangsheirat“
TERRE DES FEMMES e.V. (Hrsg.) Zwangsheirat – Lebenslänglich
für die Ehre
84 Seiten, Tübingen 2002
Preis: 7,90 Euro
ISBN 3-9806165-9-2
Zwangsverheiratung ist eine Menschenrechtsverletzung. Auch in Deutschland
werden Frauen und Mädchen gegen ihren ausdrücklichen Willen
verheiratet. Ihr Schicksal spielt sich für die Öffentlichkeit
unsichtbar hinter den Mauern der Privatsphäre ab.
Das Buch informiert über
Zwangsehen in Deutschland und in anderen Ländern. Erfahrungsberichte
aus Kriseneinrichtungen und Interviews mit Betroffenen zeigen erschütternde
Einblicke in die Lebenswirklichkeit dieser Frauen und Mädchen.
Sie finden noch mehr
Infos zum Buch und die Möglichkeit der Onlinebestellung
unter www.terre-des-femmes.de
Serap Cileli auf der Frankfurter
Buchmesse
Serap Cileli stellte am 21.10.2000 ab 14:00 Uhr die türkische Übersetzung
ihres Buches der Öffentlichkeit vor. Welchen Eindruck sie persönlich
von ihrer Lesung auf der Buchmesse hatte, lesen Sie in ihrem Erlebnis-Bericht.