„Sie haben Angst vor unseren
Liedern“Deutsch /
Türkisch.
Von Nazim Hikmet Espresso/Elef. Press, Bln. 1994; 330 Seiten; ISBN:
3885200090.
“Eine Reise ohne Rückkehr
„ Deutsch / Türkisch.
(Dönüsü olmayan Yolculuk)
Gedichte und Poeme; von Nazim Hikmet; - Dagyeli Vlg., Ffm., 1989; 280
Seiten;
ISBN: 3893291083.
„Das schönste
Meer ist das noch nicht befahrene“Deutsch
/ Türkisch.
Liebesgedichte von Nazim Hikmet; Dagyeli Vlg., Ffm., 1996; 243 Seiten;
ISBN: 3893291156
„Ein Schiff namens Demokratie“
Deutsch / Türkisch.
Von Aziz Nesin; Berlin, 1984;
„Wie bereitet man einen
Umsturz vor?“
Politische Satiren aus der Türkei. Von Aziz Nesin; Berlin, 1977.
„Heimatfilm“
Von Aziz Nesin; Berlin, 1987
„Wie Elefanten- Hamdi verhaftet
wurde“
Von Aziz Nesin; Berlin, 1984
„Ich, Prinzessin Sultana“
Freiheit für mich und meine Schwestern.
Von Jean P. Sasson (Mitarbeiter); Goldmann, 1999; 286 Seiten; ISBN:
3442351715.
Sie ist eine Prinzessin,
doch sie lebt in einem Land, in dem Frauen nicht viel zählen, selbst
wenn sie von königlichem Geblüt sind. Ihnen wird von klein
auf eingetrichtert, dass sie sich ihren Vätern und Brüdern
bedingungslos unterzuordnen haben. Gegen ihren Willen werden sie verheiratet,
eingesperrt, geschlagen. Sie leben zwar in prachtvollen Palästen,
aber sie sind nicht viel mehr als Sklavinnen. Doch eine Prinzessin hat
ihr Schweigen gebrochen - zu ihrem eigenen Schutz nennt sie sich »Sultana«,
denn ihren wahren Namen darf sie nicht preisgeben. Weltweit hat ein
Millionenpublikum Sultanas Geschichte gelesen, mit ihr gelitten und
sich über die Lage der Frauen in Saudi-Arabien empört. Nun
hat Sultana noch einmal der amerikanischen Autorin Jean P. Sasson erlaubt,
ein weiteres Buch über sie zu veröffentlichen. Erneut berichtet
sie von ihrem Leben im goldenen Käfig, erzählt von ihren Sorgen
mit ihren Töchtern, denen das grausame Schicksal einer Zwangsehe
noch bevorsteht. Denn trotz Sultanas verzweifeltem Kampf hat sich die
Situation für die Frauen im Wüstenstaat noch immer nicht verbessert.
Aus Verzweiflung fiel Sultana in tiefe Depression und suchte Trost und
Zuflucht bei einer Droge, die im Islam strikt verboten ist. Schockierend
ehrlich berichtet die Prinzessin von ihrer persönlichen Krise,
die sie schließlich mit der Hilfe ihrer Schwestern überwinden
konnte. Denn das ist Sultanas Erfahrung und auch die Botschaft, die
sie der Welt mitteilen mochte: Nur wenn die Frauen zusammenstehen und
sich gegenseitig helfen, werden sie eine Änderung der arabischen
Gesellschaft erreichen. Nur dann wird sich ihre rechtliche Lage verbessern.
„Wie Säulen aus Salz“
Von Fadia Faqir; Lübbe, 2000; 324 Seiten; ISBN: 3404920503.
Ein Dorf in Jordanien.
Der heiße Wind, erfüllt vom Salzduft des Toten Meeres, weht
um das Lehmhaus, in dem Maha mit ihrem Ehemann Harb wohnt. Maha ist
glücklich - bis Harb plötzlich stirbt. Nun, als Witwe, wird
von ihr erwartet, dass sie sich den Wünschen ihres Bruders beugt.
Ähnliches muss Um Saad, eine geachtete Bürgerin in Amman,
erleben, als ihr Mann eine Jüngere ins Haus bringt. Aber beide
Frauen fügen sich nicht und verstoßen damit gegen die Gesetze
ihrer Welt. Indem sie die Schicksale dieser Frauen erzählt, verleiht
Fadia Faqir denen Worte, die bis heute in ihrem Lande keine Stimme haben.
„Niemand sieht dich, wenn
du weinst“
Von Fauziya Kassindja, Layli Miller Bashir; Goldmann, 2000; 537 Seiten;
ISBN: 3442150841.
In mehr als 25 Ländern wird der blutige Brauch der
weiblichen Beschneidung praktiziert, der nur einem Zwecke dient: die
Sexualität der Frau zu kontrollieren. Am Abend der erzwungenen
Hochzeit versucht die siebzehnjährige Muslimin Fauziya Kassindja
aus Togo der Tortur der Beschneidung zu entgehen und flieht, doch die
Flucht wird zum Alptraum. In ihrem Buch schildert sie ihre Erlebnisse,
die Demütigungen, die ihr widerfuhren. Der Leser erfährt,
wie hoch der Preis war, den sie für die schließlich erlangte
Freiheit zahlen musste. Im letzten Moment gelingt es der jungen Afrikanerin
Fauziya Kassindja, der drohenden Beschneidung zu entkommen. Doch der
Weg zu einem Selbstbestimmten Leben in Freiheit wird für sie zum
Alptraum. Wie Waris Dirie kämpft Fauziya Kassindja heute für
die weltweite Abschaffung eines grausamen Rituals. »Ein wunderbares
Zeugnis von Mut und Aufrichtigkeit.« Gloria Steinem »Ein
Buch, wie es eindringlicher nicht sein kann.« NDR
„Die zwei Gesichter
der Liebe“
Von Schukrana Mc Fadyen, F.-A. Heinen; Lübbe, 2001; 316 Seiten; ISBN:
3404255976.
Schukrana ist in Deutschland
aufgewachsen und erst 15, als ihr Vater sie mit einem Moslem verheiraten
will. Verzweifelt stürzt sie sich in die Arme eines anderen - und
erlebt die Hölle. Erst als sie ihre große Liebe Connor trifft
und gezwungen ist, um ihre kleine Tochter zu kämpfen, wagt sie
den entscheidenden Schritt.