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Buch - Tipps
 
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Politische Studien Nr. 401 mit dem Schwerpunktthema: "Frauen in der Türkei - Zwischen rechtlicher Gleichstellung und patriarchalischer Tradition

Mit Beiträgen von:
Ursula Männle; Einführung: Frauen in der Türkei

Serap Cileli; Frauen in der Türkei- zwischen Mittelalter un Moderne

Angelika Niebler; Die Gleichberechtigung der türkischen Frauen bleibt schwierig

Hans-Peter Raddatz; Die Geschlechter in der Türkei- Ein Überblick aus kritischer Perspektive

Sowie Beiträgen zu aktuellen politischen Themen.

Erhältlich bei der Hanns-Seidel-Stiftung e.V.
Politische Studien Nr. 401 /56. Jahrgang- Mai/Juni 2005/ ISSN 0032- 3462

Adresse:
Hanns-Seidel-Stiftung e.V.
Lazarettstraße 33
80636 München

Tel. 089/1258-0
Fax: 089/1258-356
E-Mail: info@hss.de
URL: www.hss.de


Erstickt an euren Lügen

Eine Türkin in Deutschland erzählt

Von Inci Y. , Piper Verlag, Mai 2005, 304 Seiten, ISBN 3-492-04794-7

Unter dem Pseudonym Inci Y. bricht eine Türkin das Schweigen der Frauen und erzählt stellvertretend für Hunderttausende ihr Leben: als Mädchen eingesperrt, als Frauen gedemütigt, geprügelt, vergewaltigt. Von Liebe spricht keiner. Die einen hintergehen ihre Männer, die anderen sind stumme Dulderinnen. In Anatolien genauso wie im Land der Verheißung, in Deutschland.


„Hinter dem Schleier aus Angst und Tränen“
Von Miriam Ali, Jana Wain; Heyne, München, 1996; 379 Seiten; ISBN: 3453083202.


„Der Schleier des Schweigens“
Von der eigenen Familie zum Tode verurteilt.
Von Djura; Heyne, München, 1991; 171 Seiten; ISBN: 3453051033.


„Der wahre Schleier ist das Schweigen“
Arabische Autorinnen melden sich zu Wort.
Von Jutta Szostak, Suleman Taufiq; Fischer (Tb.), Frankfurt, 1995; 254 Seiten;
ISBN: 3596124220.

In ihren Ländern sind sie zensiert und verboten worden, weil sie über Themen geschrieben haben, die in der islamischen Welt tabuisiert sind, über Politik und Sexualität, über die Lebensbedingungen in den Dörfern, über die Unterdrückung von Frauen. Aber ihre Stimmen sind unüberhörbar, auch im Westen, wo eine interessierte Öffentlichkeit mehr von der Lebenssituation arabischer Frauen wissen möchte, als die liebgewordenen Klischees erzählen.


“Frausein – Fremdsein”
Die eigene Fremdheit zu begreifen, hilft Fremdheit zu überwinden.
Von Farideh Akashe- Böhme; Fischer Taschenbuch Verlag, 1993; 117 Seiten;
ISBN: 3596117321.

In diesem Band geht es nicht ausschließlich um „fremde Frauen“, die in Kulturen leben, die ihnen fremd sind. Es geht um die Fremdheitserfahrung von Frauen in einer von Männern bestimmten Zivilisation, gegenüber der ganzen überlieferten Kultur, um die befremdeten Erfahrungen des eigenen Spiegelbildes und um den unter dem Zugriff der Technologien fremd gewordenen eigenen Körper.


„Eine Frau auf der Suche“
Von Nawal El Saadawi; DTV, München, 1995; 152 Seiten; ISBN: 3423120371.


„Die islamische Frau ist anders“
Vorurteile und Realitäten.
Von Farideh Akashe- Böhme; Gütersloher Verlagshaus, 1997; 96 Seiten;
ISBN: 3579007165.

Ausgehend von der Stellung der Frau im Koran und in der Bibel, beleuchtet Farideh Akashe- Böhme christliche Urteile und Vorurteile. In ihren Untersuchungen bezieht sie die konkreten geschichtlichen Situationen in der Türkei, im Iran und in Ägypten ein. Dadurch gelangt sie zu einem realistischen Urteil über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von islamisch und christlich sozialisierten Frauen.
Dieses aufschlussreiche Buch wendet sich an ChristInnen und MuslimInnen, die am interreligiösen Dialog beteiligt sind; an Feministinnen, die an einem differenzierten Islamverständnis und einem Abbau von Feindbildern arbeiten; an Beschäftigte in sozialen Berufen in der Ausländerarbeit und an islamische Immigrantinnen.

 
 

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