runter
Buch - Tipps
 
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13
 

 

Ich klage an.
Plädoyer für die Befreiung der muslimischen Frauen

Von Ayaan Hirsi Ali, Piper Verlag, Mai 2005, 224 Seiten, ISBN 3-492-04793-9
Aus dem Niederländischen von Anna Berger, Jonathan Krämer


Kurzbeschreibung
Das Bild schockte die Welt: Der tote Filmregisseur Theo van Gogh, dem sein Mörder einen Drohbrief an die Brust geheftet hatte. Adressiert an Ayaan Hirsi Ali – eigentlich hätte sie sterben sollen. Sie weiß, daß ihr Kampf für die unterdrückten islamischen Frauen lebensgefährlich ist – aber sie wird, wie dieses Buch beweist, nicht aufgeben. Denn sie weiß, wovon sie redet: Der Zwangsheirat, die ihr Vater für sie arrangiert hatte, konnte sie sich nur durch Flucht entziehen. Der Bruch mit ihrer Familie, ihren Freunden, waren die unausweichliche Folge. Seitdem kämpft sie für ihre Schicksalgenossinnen: damit sie nicht mehr nur »Söhnefabriken« sind, daß sie studieren können, daß sie endlich selber bestimmen können, wie sie leben wollen. Nach dem Attentat ist Ayaan Hirsi Ali von den niederländischen Behörden außer Landes gebracht worden. In ihrem Versteck schrieb sie den letzten Beitrag zu diesem Buch: Der Kampf muß weitergehen. Deshalb kehrte sie jetzt zurück in die Öffentlichkeit. »Ich werde weitermachen und ich muß auf harte Schläge gefaßt sein. Momentan stürzen sich alle Medien auf mich: eine schwarze Frau, die den Islam kritisiert. Aber der Tag wird kommen, wo es wieder Raum gibt für die Sache, um die es geht: die Abhängigkeit der muslimischen Frauen und die Tatsache, daß die Integration hauptsächlich wegen der frauenfeindlichen Kultur und Religion des Islam gescheitert ist. «


Itham Ediyorum

Von Ayaan Hirsi Ali, Piper Verlag, Juni 2005, 224 Seiten, ISBN: 3492048366

Ausgabe in türkische Sprache

Kurzbeschreibung
Bu sözler Ayaan Hirsi Ali’nin Avrupa’nýn orta yerinde bile niçin ancak polis korumasý altýnda yaþayabildiðini, konuþabildiðini ve yazabildiðini ve ayný zamanda, mücadelesinin baský altýndaki Müslüman kadýnlar için ne kadar önemli olduðunu ortaya koyuyor. Bir görüntü dünyayý sarstý: Öldürülen sinema rejisörü Theo van Gogh’un göðsüne katili bir tehdit mektubu iliþtirmiþti. Ayaan Hirsi Ali’ye yönelik bir mektup; çünkü aslýnda ölmesi gereken bu kadýndý. Ayaan Hirsi Ali baský altýndaki Müslüman kadýnlar için verdiði mücadelenin hayatýna malolabileceðini biliyor, fakat –bu kitabýyla da ispat ettiði gibi– yýlmýyor. Çünkü nelerden söz ettiðinin farkýnda: Babasýnýn kendisi için ayarladýðý zorunlu evlilikten ancak kaçarak kurtulabilmiþ bir kadýn. Bu adýmýn kaçýnýlmaz sonucu, ailesiyle ve arkadaþlarýyla arasýnýn açýlmasý olmuþ. O zamandan beri kader ortaðý olan kadýnlar için mücadele ediyor: hedefi, onlarýn nihayet erkek evlat üreten birer fabrika olmaktan kurtulmalarý, okuyabilmeleri ve nasýl yaþayacaklarýna kendileri karar verebilmeleri. Ayaan Hirsi Ali suikastten sonra Hollanda makamlarýnca ülke dýþýnda emin bir yere götürüldü. Bu kitabýn son bölümünü de saklandýðý yerde yazdý. Oysa mücadelenin sürmesi gerekiyor. Ayan Hirsi Ali bunun için þimdi yeniden kamuoyunun karþýsýna çýktý. »Yolumdan dönmeyeceðim; aðýr darbelere hazýrlýklý olmam gerekiyor. Þu an bütün medya benimle ilgileniyor: Ýslam’ý eleþtiren bir zenci kadýn. Fakat, bir gün gelecek, asýl konu da ortaya dökülecek: Müslüman kadýnlarýn baðýmlýlýðý ve entegrasyonun her þeyden önce Ýslam’ýn kadýn düþmaný kültürel ve dinsel yönlerinden ötürü baþarýsýzlýða uðradýðý gerçeði.«


Weder Huren noch Unterworfene

Von Fadela Amara, Orlanda Frauenverlag, Juli 2005, 160 Seiten, ISBN: 3936937265

Darin beschreibt die in Clermont- Ferrand geborene Immigrantentochter ihren eigenen Lebensweg und die zunehmende Gettoisierung der Vorstädte und ihre Auswirkungen auf die dort lebenden jungen Frauen. Sie wurde für dieses Buch von der französischen Nationalversammlung mit dem Prix du Livre Politique ausgezeichnet und erhielt 2004 den Alice-Salomon Award der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin


„Familienleben im Islam“
Traditionen - Konflikte – Vorurteile.
Von Rita Breuer; Herder, Freiburg, 2002; 155 Seiten; ISBN: 3451052474.

Kann ein islamischer Ehemann seiner Frau verbieten, berufstätig zu sein? Dürfen Muslime Nichtmuslime heiraten? Erlaubt der Koran die Empfängnisverhütung oder die Abtreibung? Wer erhält nach einer Scheidung das Sorgerecht? Wie ist die Unterhaltspflicht? Soziale, kulturelle, religiöse und rechtliche Aspekte des islamischen Familienlebens zwischen Tradition und Moderne. Ein anschaulich geschriebenes Sachbuch, das informiert und aufklärt.


„Der Himmel der Frau ist unter den Füßen ihres Mannes“
Muslimische Frauen erzählen.
Von Jan Goodwin; Fischer (Tb.), Frankfurt, 1999; 480 Seiten; ISBN: 3596138450.

Vier Jahre lang lebte Jan Goodwin in zehn islamischen Ländern und führte mit Hunderten von Frauen Gespräche über Politik und Religion, über Sexualität und Moral, über die tägliche Unterdrückung von Frauen und die Entscheidungsgewalt der Männer. Sie sprach mit Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten, befragte die Bettlerin am Straßenrand ebenso wie die Frau des Königs von Jordanien. Aus den Erzählungen der Frauen entstand ein eminent spannendes Sachbuch, das ein differenziertes Bild der islamischen Welt zeichnet und für den Pulitzer-Preis nominiert wurde.


„Der politische Harem“
Mohammed und die Frauen.
Von Fatima Mernissi; Herder, Freiburg, 302 Seiten; ISBN: 3451041049.

Autorenporträt:
Fatima Mernissi, geboren 1940 in Fez in Marokko, ist weltweit bekannt durch ihre Bücher und Fernsehauftritte. Sie ist seit 1973 als Beraterin der UNESCO zur Situation muslimischer Frauen tätig und lehrt als Soziologin an der Universität von Rabat.


„Der Harem in uns“
Die Furcht vor dem anderen und die Sehnsucht der Frauen.
Von Fatima Mernissi; Herder, Freiburg, 2000; 294 Seiten; ISBN: 3451049074.


„Harem“
Westliche Phantasien, östliche Wirklichkeit.
Von Fatima Mernissi; Herder, Freiburg, 2000; 222 Seiten; ISBN: 3451273101.


„Die Angst vor der Moderne“
Frauen und Männer zwischen Islam und Demokratie.
Von Fatima Mernissi; Luchterhand Literaturverlag, München, 1992; 265 Seiten;
ISBN: 363086788X.


„Islam und Demokratie“
Die Angst vor der Moderne.

Von Fatima Mernissi; Herder, Freiburg 2002; 254 Seiten; ISBN: 3451278561.

Moderne heißt nicht nur Technologie. Sie bedeutet auch: demokratisches Mitspracherecht. Anerkennung rationaler Entscheidungswege, Achtung vor der einzelnen Person. Was muss sich ändern im Islam, damit er sich im Denken öffnet? Was können wir dazu beitragen? Worin gründen die tief sitzenden Ängste? Und wie lassen sie sich lösen? Ein Buch über die Chance, dass sich die islamische Welt demokratischen Prozessen öffnet und Menschenrechte nicht nur formal anerkennen, sondern wirklich umsetzen. Und ein Buch über die Ursprünge eines Islamismus, vor dem die westliche Welt inzwischen in Schrecken erstarrt. Fatima Mernissi macht klar, was die Grundlage islamischer Identität in der Moderne sein kann.

 
 

< zurück --- weiter >

 
hoch
Hauptseite