„Was ist ein Deutscher?
Was ist ein Türke? “
„Alman olmak nedir? Türk olmak nedir? “
Zweisprachige Ausgabe: Deutsch/Türkisch.
Deutsch- Türkisches Symposium
1997;
Türk- Alman Sempozyumu 1997;
Herausgeber: Türkei- Programm der Körber- Stiftung, Hamburg
1998;
ISBN: 3896840525.
Nation und Identität – Was bedeuten diese
Begriffe in Deutschland und in der Türkei heute?
Migration und Integration- Welche Identifikationsangebote eröffnet
die deutsche Gesellschaft den Einwanderern und wie verhält sich
der türkische Staat gegenüber „seinen“ Migranten?
Politik und Gesellschaft- Wie gehen Staat und Öffentlichkeit in
Deutschland und in der Türkei mit dem Thema Einwanderung um und
welche politischen Gestaltungsspielräume sind dabei vorhanden?
„Religion- ein deutsch-
türkisches Tabu?“
„Türk- Alman iliskilerinde din tabu mu?“
Zweisprachige Ausgabe: Deutsch/Türkisch.
Deutsch- Türkisches Symposium 1996;
Türk- Alman Sempozyumu 1996;
Herausgeber: Türkei- Programm der Körber- Stiftung, Hamburg
1997;
ISBN: 3896840517.
Christentum und Islam-
welchen Einfluss haben beide Religionen in Deutschland und der Türkei?
Säkularismus und Laizismus- worin unterscheidet sich die Trennung
zwischen Religion und Staat in beiden Ländern?
Religion und Politik- wie wirken sich die unterschiedlichen Prägungen
beider Länder auf die bilateralen Beziehungen aus?
„Spagat mit Kopftuch“
Essays zur Deutsch- Türkischen Sommerakademie;
Herausgeber: Jürgen Reulecke;
Hamburg: Körber- Stiftung; Hamburg: Heinrich- Heine- Buchh., 1997;
ISBN: 3896840037.
Spagat mit Kopftuch-
Wie fühlen sich muslimische Mädchen im deutschen Sportunterricht?
Schreiben mit spitzer Feder? – Welche Chancen bietet Satire, deutsch-
türkische Konflikte zu thematisieren?
Vorurteile abbauen und Aversionen gegen Fremde bekämpfen- dies
ist kein leichtes Geschäft, es ist ein mühsames Bohren in
dicken Brettern!
„Ehre und Würde“
„Seref ve Onur“
Zweisprachige Ausgabe: Deutsch/Türkisch.
Deutsch- Türkisches
Symposium 1999;
Türk- Alman Sempozyumu 1999;
Herausgeber: Türkei- Programm der Körber- Stiftung, Hamburg,
2000;
ISBN: 3896840541.
Welche unterschiedlichen
Vorstellungen von „Ehre“ und „Würde“ gibt
es in Deutschland und in der Türkei?
Inwiefern hat dies Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen?
Welchen Stellenwert haben nationale Ehre, Menschenrechte und Menschenwürde
in der Außenpolitik?
„Fern von Medina“
Von Assia Djebar; Unionsverlag, 1994; 395 Seiten; ISBN: 3293002013.
Die algerische Schriftstellerin,
Historikerin und Filmemacherin Assia Djebar befasst sich in diesem Buch
mit siebzehn Frauengestalten aus den ersten Jahrzehnten des Islams,
u. a. mit Fatima, der Tochter des Propheten, mit Aischa, seiner Gattin,
mit Selma, der mutigen Beduinenfürstin, der Dichterin Sadja, die
davon träumt, selbst Prophetin zu werden. Assia Djebar erweckt
sie zum Leben, erzählt von ihren Taten, ihren Kämpfen, ihrer
Liebe und ihren Abenteuern
„Die Schattenkönigin“
Von Assia Djebar; Unionsverlag, 2000; 213 Seiten; ISBN: 3293200117.
Isma
und Hajila: zwei Frauen des gleichen Mannes. Hajila, schweigsam, fügsam,
passiv, entschließt sich zur heimlichen Flucht. Sie nimmt den
Schleier vom Gesicht und geht »nackt« hinaus auf die Straßen,
in die Parks, unter die Menschen. Eine Befreiung in Angst und Schrecken.
Isma hat mit dem Mann schon lange gebrochen. In ihrer Erinnerung aber
tanzen noch die Bilder aus den gemeinsamen Nächten voller Liebe
und Lust. Sie taucht wieder ein in eine Kindheit, die sie mit Hajila
teilte, den Ausgangspunkt im ummauerten Hof des Harems. Die Schatten
und Stimmen der Eingeschlossenen beginnen zu leben, ein vibrierendes
Universum der Sehnsüchte und Feste wird wach. "Zwei Frauen
sind mit demselben Mann verheiratet. Aber sie sind nicht Rivalinnen.
Isma, die Verwestlichte, hat Hajila, eine Jugendgespielin aus armer
Familie gewählt, um an ihre Stelle bei Mann und Kindern zu treten.
Sie tut es, um sich selbst aus der Ehe mit dem einst geliebten Mann
zu befreien. Ein Buch der Solidarität unter den Frauen."
(Una Pfau, Süddeutscher Rundfunk)
"Mit Assia Djebar
kommt eine Autorin zu Wort, die keine Außenstehende, keine Zuschauerin
ist. Sie ist im alten Harem aufgewachsen und lebt in dem, was sie einmal
den neuen Harem genannt hat, den Harem der miteinander solidarischen
Frauen, die sich nicht nur die eigene Emanzipation wünschen, sondern
auch emanzipierte Männer." (Evangelischer Pressedienst)
„Die Ungeduldigen“
Von Assia Djebar; Unionsverlag, 2000; 236 Seiten; ISBN: 3293201911.
Assia Djebar zählt
zu den bedeutendsten Gegenwartsschriftstellerinnen des Maghreb. In diesem
Roman schildert sie am Beispiel Dalilas, einer arabischen Studentin
aus bürgerlichem Haus, den Ausbruch islamischer Frauen aus der
traditionellen Gesellschaft. Dalila drängt es mit aller Macht ins
Leben. Sie lehnt sich gegen Familie und Tradition auf. Auch in ihrer
Beziehung zu Selim, ihrer ersten Liebe, kämpft sie für ihr
Recht auf Selbstbestimmun
„Fingerschmerz“
Geschichte einer Türkin.
Von Sevim Kocyigit; Henselowsky + Boschmann, 1997; 142 Seiten; ISBN:
3922750303.
Als die siebenjährige
Sevim eingeschult wird, ist ihre Freude groß. Endlich kann sie
schreiben und lesen lernen. Einen Tag später besticht ihr Vater
den Schulleiter und steckt Sevim in einen Teppichknüpfkurs. Als
sie mit 17 Jahren verheiratet wird, muss sie ihrem Mann nach Deutschland,
ins Ruhrgebiet, folgen. In einer Türkensiedlung versorgt sie in
einer kleinen Wohnung ohne jeden Komfort ihren braven Mann, den lebenslustigen
Schwager und einen bösartigen Schwiegervater. Sie wird beinah wie
in einem Gefängnis gehalten. Ein Selbstmordversuch scheitert, eine
gefährliche Nierenerkrankung ist die Folge, eine behinderte Tochter
kommt zur Welt . . . Sevim erlebt die Hölle auf Erden.
Das Buch ist eine erschütternde, aber unsentimental, direkt und
ohne Vorurteile erzählte Geschichte eines türkischen Frauenschicksals
mitten im vereinten Europa, mitten in Deutschland, mitten unter uns.
„Die Zunge der Berge“
Von Aysel Özakin; btb/Goldmann Vlg., München, 1997; 156 Seiten;
ISBN: 3442721180.
Samo liebt Leyla. Und
als sie aus der Türkei zu ihm nach Kosovo flieht, scheinen die
größten Probleme für die beiden vorbei zu sein. Doch
für Leyla, die sich das Leben im sozialistischen Yugoslawien ganz
anders vorgestellt hat, ist es schwierig, sich auf die Rolle einzustellen,
die Samos Familie für sie vorgesehen hat. "Die Zunge der Berge"
erzählt die eindrucksvolle Geschichte einer jungen Frau zwischen
Tradition und Moderne, zwischen Tiefempfundener Romantik und neuer Freiheit.
„Töte die Schlange“
(Yilani Öldürseler)
Von Yasar Kemal; Unionsverlag, 1995; 111 Seiten; ISBN: 3293200605.
Halil entführt die
bildhübsche Esme und nimmt sie gegen ihren Willen zur Frau. Esme
aber liebt einen andern, und der Geliebte erschießt Halil - vor
den Augen des Sohnes. Schon kurz darauf wird der Mörder gestellt
und büßt mit dem Leben. Doch damit kehrt keine Ruhe ein im
Dorf. Denn Halils Mutter verfolgt einen schrecklichen Plan: Ihr Enkel
soll die Blutrache an seiner geliebten Mutter vollstrecken.
Dieser Roman beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich in Anatolien
zugetragen hat. Yasar Kemal macht sie zum Stoff einer menschlichen Tragödie,
welche die verborgensten Instinkte ans Licht bringt.