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Film - Tipps
 
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Der Tag, an dem ich zur Frau wurde
The Day I Became A Woman

Iran 2000 - Originaltitel: Roozi khe zan shodam - Regie: Marzieh Meshkini - Darsteller: Fatemeh Cherag Akhar, Shabnam Toloui, Azizeh Sedighi, Hassan Nebhan, Shahr Banou Sisizadeh, Ameneh Passand - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 78 min.

Beschreibung:
Drei Generationen von Frauenschicksalen im Iran.
Drei Episoden über Frauen in unterschiedlichem Alter auf der iranischen Insel Kish im Persischen Golf.

Link: http://www.kairosfilm.de/filme/dertag/3.htm


Gegen die Wand
Buch und Regie: Fatih Akin, Deutschland 2004, Produktion:
Wüste Filmproduktion, 121 Minuten,
Darsteller: Birol Ünel, Sibel Kekilli, Catrin Striebeck, Güven Kirac u. a.

Ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären der Filmfestspiele Berlin 2004 und mit dem Preis des Internationalen Verbandes der Filmkritik

Cahit, 40, ein abgewrackter Alkoholiker, hat vom Leben die Schnauze voll, und fährt deshalb voller Wucht mit seinen Auto gegen eine Betonmauer. Er überlebt und trifft im Krankenhaus die junge Sibel, die ihn zu einer Scheinehe überreden möchte. Sibel will sich befreien von ihrer türkischen Familie, endlich leben wie andere junge deutsche Großstädterinnen und nimmt dafür gerne in Kauf, bei einem heruntergekommenen, jähzornigen Einzelgänger zu leben. Die beiden heiraten und schon ahnt man, dass sich hier eine Form der amour fou anbahnt. Aus der Zweckgemeinschaft heraus entstehen Gefühle zwischen den beiden: Erst verliebt sich Cahit, dann entdeckt auch Sibel ihre Gefühle, das Problem ist nur, dass Cahit seine Aggressionen nicht im Griff hat und Sibel viel zu egozentrisch ist um zu merken, wie sehr sie ihn verletzt. Erst als eine Katastrophe passiert, bekommen beide einen klaren Kopf – für ihre Liebe ist es jedoch vermutlich zu spät.

Link: (Verleih): http://www.timebandits-films.de


SAMIA
Von Philippe Faucon - mit Lynda Benahouda, Mohammed Chaouch,
Frankreich 2000, 75 Minuten

Samia ist fünfzehn Jahre alt. Sie wächst als sechstes von acht Kindern einer algerischen Einwandererfamilie in einer Vorstadtsiedlung von Marseille auf. In der Familie gelten im Namen der Tradition strenge moralische Grundsätze. Yacine, der arbeitslose älteste Sohn, übernimmt die Rolle des "Hüters der Familienehre", also auch der Tugend seiner Schwestern. Auf seine tyrannische und gewaltsame Überwachung reagiert jede auf ihre Art. Die älteste Schwester wird wegen ihrer Beziehung zu einem Mann anderer Abstammung von der Familie verstoßen. Die zwei jüngsten setzen alles auf ihre Schulbildung. Und Samia? Samis ist zu lebenshungrig, um eine direkte Konfrontation mit ihrem Bruder zu vermeiden. Mit ihrer ganzen Kraft, versucht sie das Recht, ihr Leben selbst zu bestimmen, durchzusetzen.
Der Film ist eine Adaptation des Romans »Ils disent que je suis une beurette« von Soraya Nini, die darin autobiografisch ihre eigenen Erfahrungen, ihr Leben als Jugendliche zwischen zwei Kulturen, verarbeitete.


OSAMA
Barmak Film, Afghanistan in Co- Produktion mit le Brocquy Fraser Productions Ltd. Irland und NHK, Japan Afghanistan, Irland, Japan 2003

Länge: 83 Minuten, Farbe, Format: 1:1,85, 35 mm, deutsche Fassung

Barmaks Hauptdarstellerin schlägt sich als Junge verkleidet unter dem Namen OSAMA durch eine von Männern dominierte Welt. Sie versucht so den Lebensunterhalt für ihre Mutter und Großmutter zu verdienen. Ihre Weiblichkeit lässt sich trotz der Verkleidung nicht verbergen. Das Scharia- Gericht beschließt ihre Zwangsheirat mit einem um Jahre älteren Mullah. Er schenkt ihr zur Hochzeit ein Vorhängeschloss, das ihre Zukunft für immer zu verriegeln scheint. Der Zuschauer ist an das Anfangszitat von Nelson Mandela erinnert: Ich werde verzeihen. Aber ich werde nie vergessen.
In seiner poetischen Sprache macht der Film den physischen und psychischen Terror spürbar, dem Frauen unter dem extremistischen Regime ausgesetzt waren. Dabei umgeht Barmak allerdings jede Schwarz-Weiß-Malerei und zeigt, dass auch Männer von dem Regime unterdrückt und instrumentalisiert wurden. Das Werk ist ein Stück Aufarbeitung und Bewältigung jüngster afghanischer Geschichte.

Link: www.osama-derfilm.de


Abdullah Yakupoglu: Warum habe ich meine Tochter getötet?
Von Hans-Dieter Grabe, BRD 1972/ 1986, Dokumentarfilm, 88 Minuten

(ZDF-Produktion)
Der türkische Arbeiter Abdullah Yakupoglu befindet sich - zu
lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt - in der Justizvollzugsanstalt
Diez. 1983 tötete er seine Tochter, die sich drei Jahre lang geweigert
hatte, ihren deutschen Freund, mit dem sie zusammenlebte, zu heiraten.
Kamera: Horst Bendel/ Schnitt: Elfi Kreiter
(Robert- Geisendörfer- Preis 1986)


Indiens ungeliebte Töchter
Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne
Buch und Regie; Christian Sterley, Produktion ZDF, 2000; Verleih durch Landes-, Kreis- und Stadtbildstelle/ Medienzentren und konfessionelle Medienzentren; Verkauf durch FWU Institut für Film und Bild, Grünewald; 25 Minuten;

Frauen sind trotz moderner Gesetzgebung in Indien gesellschaftlich immer noch sehr benachteiligt. Der Beitrag beleuchtet ein breites Spektrum unterschiedlicher Aspekte wie: Rollenselbstverständnis von Mann und Frau, arrangierte Ehe und Tradition der Mitgift, Praxis und Hintergrund der Geburtenkontrolle, Arbeit der Bürgerrechtsbewegung Shakti Shalini, Emanzipation gebildeter Frauen in den Medien und die Politisierung der Frauen im Land.


Yasemin
Von Hark Bohm, Deutschland, 1988, Spielfilm, 82 Minuten, dt. Fassung

Die jugendliche Yasemin geht zur Schule, übt Judo, scheint ein völlig integriertes türkisches Mädchen in Deutschland zu sein. Das ändert sich schnell, als sie sich mit einem deutschen Jungen befreundet, der ihrem Vater kein passender Heiratskandidat zu sein scheint..


Die Kümmeltürkin geht
Von Jeanine Meerapfel, Deutschland, Dokumentarfilm, 1985, 88 Minuten, dt. Fassung

Melek passt schlecht ins Klischee der unterdrückten türkischen Frau: selbstbewusst, klug, realistisch, mit einem Lächeln um den Mund und Trauer in den Augen. Nun gibt sie ihr Leben in Deutschland auf und kehrt nach 14 Jahren in die Türkei zurück.


Kick it like Beckham
Von Gurinder Chadha, USA/Großbrit./ Deutschl., 2002

Die 18-jährige Jess will keine konventionelle Inderin sein, sie will Fußball spielen, wie ihr Idol Beckham. Die jugendlich rasante Komödie nimmt die kulturellen Erwartungen an Weiblichkeit sowohl der indischen Einwanderer, als auch der britischen Durchschnittsfamilie aufs Korn.


Frag nicht, warum
Von Sabiha Sumar, Deutschland/ Pakistan, Dokumentarfilm, 1999, Sendelänge: 58'24"
Porträt eines 17-jährigen Mädchens auf der Suche nach der Verwirklichung seiner persönlichen Freiheit innerhalb des Islam, in der Familie und in der Partei.

Anousheh lebt mit ihren streng muslimischen Eltern und zwei Brüdern in Karachi, der größten Industriestadt Pakistans. Eigentlich befindet sie sich in einem Alter, in dem Töchter verheiratet werden sollten. Doch Anousheh, die nach dem Abitur studieren will, wehrt sich gegen die massive Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit, die ihr Religion und Tradition abverlangen. Der Konflikt drückt sich besonders in dem angespannten Verhältnis zu ihrer Mutter aus. Gleichzeitig führt sie mit ihrem Vater lange Diskussionen über die Auslegung des Korans und dessen Aussagen zur Stellung der Frau. Da auch Anousheh gläubig ist, fühlt sie sich zu der islamischen politischen Partei "Jamaat-i-Islami" hingezogen, die die befreiende Kraft des Islam für Frauen und Männer gleichermaßen verspricht. Aber wie das öffentliche Leben in Pakistan überhaupt, so ist auch diese Partei von Männern dominiert


Vaterdiebe/ Babami Hirsizlar Caldi
Von Esen Isik, Schweiz/ Türkei, Türkisch deutsch und französisch untertitelt, Kurzfilm, 1999, 24 Minuten, mit: Alican Altun, Füsun Demirel, Nurettin Sen

Der Vater des kleinen Beriç wird am helllichten Tag von der politischen Polizei verschleppt. Beriç, der alles mit angesehen hat, glaubt, dass sein Vater von Dieben gestohlen wurde. Er kann nicht verstehen, dass ein Vater einfach verschwinden kann. Er flüchtet sich in seine Phantasiebilder, wo er seinen Vater immer wieder trifft. Doch wenn er seiner Familie davon erzählt, will ihm niemand glauben. Und er wird wütend, als sein Bruder die Arbeit als Börek Verkäufer übernimmt. Als seine Mutter an einer Versammlung von Frauen teilnimmt, die wegen der verschwundenen Söhne und Ehemänner demonstrieren, fragt er seine Schwester, warum sie den Vater denn nicht direkt suchen gehen. Als am Schluss des Films der Umzug der Familie nach Kurdistan ansteht, versteckt sich Beric weinend im Keller.
Der Film erzählt mit den Augen eines Kindes glaubwürdig von den traumatischen Erfahrungen, die Angehörige von Opfern politischer Verfolgung und Gewalt erleiden. Dazu gehört auch die fehlende Zeit, sich von ihnen zu verabschieden.


Es gibt mich noch
Von Klaus Antes, Deutschland, Filmproduktion WDR, Dokumentarfilm, Kurdisch/Deutsch übersprochen, 1989, 30 Minuten

Ein Raum, ein Tisch, eine Lampe. Eine kurdische Flüchtlingsfrau, die vor mehreren Jahren in Deutschland Asyl erhalten hat, erzählt von den Schrecken während den sechs Monaten, die sie im Gefängnis verbrachte. Ihre Erinnerungen und der damit verbundene, nach so vielen Jahren noch so nahe Schmerz machen deutlich, was Folter für die Betroffenen bedeutet. «Es gibt Grenzen der Gewalt, jenseits davon können Schläge nicht mehr besonders beeindrucken. Etwas anderes sind die schrecklichen Erinnerungen: die Schatten meiner Seele.» Der Film verzichtet auf die Darstellung von Foltermethoden. Mit wenigen Bildern visualisiert er die Verhörsituation


Fremd zu Hause / Anmerkungen zu deutscher Heimat
Von Gerhard Widmer, Deutschland, Dokumentarfilm, Deutsch, 1995, 28 Minuten

Zwölf Menschen verschiedener Generationen und verschiedener Herkunft (Angola, Irak, Irland, Kasachstan, Palästina, Pakistan, Polen, Sri Lanka, Türkei), die alle in Deutschland leben, sprechen ihre Gedanken aus zu den Begriffen: "zuhause", "Heimat", "Sprache", "Muttersprache", "AusländerIn". Ihre Worte kommen nicht nur aus dem Kopf. Sie drücken Gefühle aus und berühren: "Zuhause ist da wo ich mich wohlfühle" (Huda al H, Irak); "Ich fühle mich in dem Moment fremd, wo ich mich von Menschen nicht verstanden fühle" (Gülbahar K, Türkei)


Ölmeye Yatmak/ Und sie legte sich zum Sterben nieder
Von Esen Isik, Schweiz, Kurzspielfilm, Deutsch / Türkisch deutsch untertitelt, 1997, 24 Minuten

Zeyneps Suizid steht am Beginn des Films. In Rückblenden wird deutlich, wie sie soweit gekommen ist: Zeynep lebt mit ihrem ebenfalls türkischen Mann in der Schweiz. Tagsüber schlägt er sie, nachts drängt er sich ihr sexuell auf. Sie findet Zuflucht bei Freundinnen, die ihr zur Scheidung raten, und sucht sich Schwarzarbeit. Ihr Mann findet immer wieder ihre Spur und setzt sie unter Druck, nicht zuletzt durch den Hinweis auf die Schande, die sie ihm, mehr aber noch ihrer Familie in der Türkei bereitet. Der Autorität von Ehre und Tradition, auf die er sich beruft, entzieht sie sich und baut auf ihr neues, eigenständiges Leben. Viel weniger resistent ist sie aber gegen das Weinen ihrer Mutter am Telefon und gegen deren Kontaktabbruch. Da sie auf der Trennung besteht, verliert sie ihre an den Ehemann gebundene Aufenthaltsbewilligung. Da ihre Ausschaffung unmittelbar bevorsteht und auch ihre Freundinnen nichts dagegen tun können, sieht sie keinen Ausweg mehr.


Narben, die keiner sieht / Beschnittene Frauen in Deutschland
Ein Film von Renate Bernhard & Sigrid Dethloff
CouRage GbR im Auftrag des MDR , Ausstrahlung: 26.09. 2001 ARD; 08.11. 2001 MDR


Kimlik / Identität
Regisseur Melih Gülgen, Drehbuch Hasmet Zeybek, Türkei 1988, Drama, 92 Minuten, mit: Tarik Akan, Nebahat Cehre, Zeki Ökten


Das Kopftuch
Serie:Denn wer kämpft für das Recht, der hat immer recht
Regie : Andres Achenbach, Ulrich Baringhorst, Produktion : CHAOS Film- und Videoteam, Köln, Deutschland 1996, 9 Minuten

Eine Dortmunder Schule diskutiert: Sollen muslimische Mädchen, die aus zahlreichen arabischen Ländern stammen, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch tragen? Während ein türkisches Mädchen das Tragen des Schleiers bejaht, weil es der Überlieferung des Korans entspricht und ihre eigene religiöse Überzeugung zum Ausdruck bringt, lehnt die Lehrerin das Kopftuch als Symbol der Unterdrückung der Frauen strikt ab


Der politische Islam
Serie: alles Alltag

Regie : Andreas Achenbach, Ulrich Baringhorst Produktion : KAOS Film- und Videoteam, Köln, Deutschland 1996, 29 Minuten

In der Eingangssequenz geht es um eine Gruppe von Mädchen auf einer deutschen Schule, die ein Kopftuch tragen. In der Schule kommt es darüber im Unterricht zu einer Diskussion. Eines der Mädchen verteidigt sich, dass sie das Kopftuch trägt und versucht ihr Verhalten zu erklären. Es geht um unterschiedliche Vorstellungen von Religion, Toleranz und Frauenbild. Als Beispiel für den Fundamentalismus werden die Vorstellungen der türkischen Refah-Partei benannt


Frauen ohne Schleier
Deutschland 1996, 28 Minuten

Obgleich ein Gesetz den Verkauf von Frauen verbietet, ist es in verschiedenen Regionen Pakistans noch ein alltäglicher Brauch. Eine christliche Sozialarbeiterin protestiert trotz schwierigster Bedingungen öffentlich gegen Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und für die Gleichberechtigung der Geschlechte


Monsoon Wedding
Von Mira Nair, Indien 2001, Spielfil
m, 116 Minuten

Die aus der indischen Oberschicht stammende Arditi soll mit einem jungen Mann verheiratet werden, den sie so gut wie gar nicht kennt. Als schliesslich die Verwandten aus aller Herren Länder zum Fest eintreffen, ist Arditis Cousine Ria nicht erfreut. Denn Gast ist auch jener Onkel, der Ria als kleines Mädchen missbraucht hat und der sich nun an ihrer kleinen Cousine zu schaffen macht.


Die Farbe Lila
Regie: Steven Spielberg, Buch: Alice Walker, Darsteller: Whoopi Goldberg, Danny Glover, Laufzeit: 152 Minuten Produktion: USA 1985

Die US-Südstaaten 1909: die junge Celie wird von ihrem Stiefvater vergewaltigt.
Ihre Kinder werden verkauft, sie selbst an einen jähzornigen schwarzen Farmer verschachert, den sie über Jahre nur mit "Mister" ansprechen darf. Der verhasste "Ehemann" prügelt ihre Heißgeliebte Schwester Nettie aus dem Haus, Celie droht, zu zerbrechen, hält sich nur aufrecht durch einen heimlichen Briefkontakt zu Nettie. Erst "Misters" Geliebte, die Bluessängerin Shug reißt Celie aus ihrer Lethargie.
Sie findet Stärke und Halt, beginnt, ihr Leben vom Kopf auf die Füße zu stellen..


Am Rande der Träume: Ein Mädchen zwischen zwei Kulturen
Spielfilm BRD 1986, Laufzeit: 58 Minuten, Farbe

Die 16jährige Gül erlebt die bevorstehende Rückkehr in die Türkei als Alptraum. Ihre Wunschträume von Berufsausbildung und deutschem Freund zerrinnen. Sie fühlt sich von der Familie mit ihren Konflikten alleingelassen und flieht von zu Hause.
Ihr Bruder Mutlu findet als "Späteinsteiger" keine Lehrstelle; mit gestohlenen Computerprogrammen will er seinen deutschen Freunden imponieren.
Der Spielfilm regt an zur Diskussion kulturspezifischer Rollenerwartungen und konfliktträchtiger Situationen in Migrantenfamilien


Aprilkinder
Von Yüksel Yavuz, der für seinen Dokumentarfilm "Mein Vater, der Gastarbeiter" (1996) mehrmals ausgezeichnet wurde.
Spielfilm, BRD 1998, Laufzeit: 85 Minuten
Schauspieler: Erdal Yildiz, Inga Busch, Serif Sezer, Ercan Durmaz, Axel Pape u. a.

Yüksel Yavuz erzählt in seinem ersten Spielfilm mit Sensibilität, lakonischem Humor und einer im deutschen Film ungewöhnlichen Selbstverständlichkeit von der Generation junger Immigranten in Deutschland im Spannungsfeld zwischen alter und neuer Heimat.
"Aprilkinder" erzählt die Geschichte einer Familie zwischen Tradition und Moderne. Cem verdient sein Geld mit einem Knochenjob in der Wurstfabrik. Sein Bruder Mehmet hängt auf der Straße herum und beginnt Drogengeschäfte. Dilan, die Schwester, bemüht sich um Mehmets schüchternen Freund Arif. Die Familie steht vor der Zerreißprobe, als Cem sich in eine deutsche Prostituierte verliebt. Denn die Heirat mit einer Cousine aus dem kurdischen Heimatdorf der Familie ist für die Eltern längst beschlossene Sache.


 
 

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