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05.11.2009 / Rheinische Post

So lebte und so starb Gülsüm

VON SEBASTIAN LATZEL

Die 20-jährige Kurdin ist am 2. März 2009 nahe der niederrheinischen Stadt Rees ermordet worden. Ab morgen müssen sich ihr zur Tatzeit 20 Jahre alter Bruder, ihr Vater (49) und ein Russe (32) wegen gemeinschaftlichen Mordes vor dem Klever Landgericht verantworten.

Gülsüms Grab in der Türkei kennt Janis Titzas nur von Fotos. "Ganz trist" findet sie die letzte Ruhestätte ihrer besten Freundin. Daher hat die 20-Jährige mit ihrem Vater an dem Feldweg in Rees, an dem Gülsüm ermordet wurde, eine kleine Gedenkstätte eingerichtet – Kerzen, ein kleiner Engel und Fotos sollen an Gülsüm erinnern.

Mehrere Tausend Kilometer vom Tatort entfernt liegt das schmucklose Grab von Gülsüm. Die junge Kurdin wurde in Mardin beerdigt. In dem Ort, in dem sie auch am 21. Februar 1989 geboren wird.

Mardin ist ein Dorf in Ost-Anatolien, direkt an der syrischen Grenze. Dort leben vor allem Kurden, die Menschen sind arm. Gülsüms Vater arbeitet als Bauer und hat als junger Mann sechs Kinder. Die Kinder werden später kaum Erinnerungen an die Zeit in der Türkei haben.

Die Familie kommt in Etappen nach Deutschland. Zunächst reisen die Eltern mit dem Drillingsbruder von Gülsüm und einer älteren Schwester ein. Sie beantragen Asyl und werden der niederrheinischen Kleinstadt Rees "zugewiesen", landen in einem Asylbewerberheim. Wenig später folgen die drei anderen Kinder nach. Gülsüm kommt als Siebenjährige in eine westliche Welt, die ihr völlig fremd ist.

Wenig später stirbt Gülsüms Mutter. Erdrosselt wird sie am Teich des Bocholter Krankenhauses gefunden. "Selbstmord" geben die Behörden als Todesursache an. "Aus heutiger Sicht war es ein Fehler, damals keine Obduktion vorgenommen zu haben", sagt Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer, der nach der Ermordung Gülsüms noch einmal die Ermittlungen zum Tod der Mutter aufnahm, die Akte dann aber endgültig schloss.

Fragen bleiben gleichwohl. Vor allem, weil der Ehemann im Rathaus bereits einen Tag zuvor den Tod seiner Frau angekündigt haben soll. "Er hat ihr befohlen, sich das Leben zu nehmen, weil sie krank und damit aus seiner Sicht nutzlos war", sagt eine kurdische Freundin von Gülsüm, die sich Serap Cileli anvertraut hat, die Frauen betreut, die von Zwangsheirat bedroht sind.

2006 heiratet Gülsüms Vater erneut. Mit seiner zweiten Frau hat er weitere fünf Kinder. Gülsüm lebt nun mit zehn Geschwistern im Asylbewerberheim. Dort führte ihr Vater das große Wort und randalierte – wenn der städtische Hausmeister Feierabend hatte. "So ging das über elf Jahre, keiner hat uns etwas gesagt, das ist unglaublich", meint Sozialamtsleiter Andreas Mai.

Das Wort des Vaters war Gesetz innerhalb der Familie. Die Töchter mussten gehorchen. "Die Jungen waren die Prinzen", erzählt eine Bekannte. Nach außen hin sei der Vater immer freundlich und zuvorkommend gewesen. Er sorgte auch dafür, dass seine Kinder in den Kindergarten kamen, die Schule besuchten. "Die Integration der Kinder hat stattgefunden, obwohl es für Asylbewerber keine Schulpflicht gab", berichtet Andreas Mai. Die Eltern aber hätten eher isoliert gelebt.

Gülsüm wechselt nach der dritten Klasse der Grundschule auf die Anne-Frank-Förderschule. "Sie war ein freundliches Mädchen, von Lerneifer beseelt. Bei ihr merkte ich: Sie will etwas lernen", erinnert sich Schulleiterin Judith Greven, die Gülsüm drei Jahre lang unterrichtete. "Sie war eine Schülerin, wie wir sie uns wünschen. Sie wollte etwas aus ihrem Leben machen", sagt Judith Greven.

An der Schule lernt Gülsüm auch Janis Titzas kennen, die fortan ihre beste Freundin ist. Sie stellt nach dem Mord am Tatort Kerzen auf. Die beiden sind fast unzertrennlich. Und so bekommt Janis immer wieder mit: Gülsüm wird in ihrem Zuhause geschlagen.
Es dauert lange, bis Gülsüm sich einer Sozialarbeiterin anvertraut, von den Schlägen erzählt. Doch der Frau sind die Hände gebunden. Gülsüm verbietet ihr, die Polizei einzuschalten. Aus Angst vor dem Vater. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Lebensgeschichte. Der jungen Kurdin gelingt es nicht, sich von ihrer Familie zu lösen.
Äußerlich passt Gülsüm sich immer mehr dem westlichen Lebensstil an. Aus dem Mädchen wird eine hübsche junge Frau, die Musik von Shakira liebt. Auf Partys zu gehen aber, verbietet ihr der Vater. "Das durfte sie nicht, abends musste sie zu Hause sein", berichtet ihre Freundin Janis. Trotzdem sei Gülsüm stets fröhlich gewesen. Auf Fotos ist sie fast nur lachend zu sehen.

2007 schafft Gülsüm den Abschluss auf der Förderschule. Sie will sich weiterbilden. Doch der Vater hat andere Pläne. Unter dem Vorwand, Urlaub zu machen, fliegt er 2007 mit Gülsüm in ihr Heimatdorf und verheiratet sie mit einem ihr unbekannten Mann.
Zurück in Rees findet Gülsüm den Mut, sich gegen die Zwangsheirat zu wehren. Mit Unterstützung einer Hilfsorganisation wird die Ehe offiziell annulliert. Gülsüm versucht, noch mehr auf eigenen Beinen zu stehen. Sie jobbt bei McDonalds in Wesel, verliebt sich dort Anfang 2008 in einen Albaner. Weil der Muslim ist, soll der Vater die Beziehung toleriert haben, forderte aber Keuschheit von seiner Tochter.

Gülsüm will endgültig aus diesem Leben voller Zwang und Angst ausbrechen. Mit Unterstützung von Behörden und Hilfsorganisationen werden ihr eine Wohnung in Mülheim und ein Platz in einer Berufsbildungs-Werkstatt vermittelt. Ihr Vater kennt ihren Aufenthaltsort nicht. Gülsüm hat eine Auskunftssperre beim Meldeamt beantragt.
Doch Gülsüm gelingt es nicht, sich von ihrer Familie zu lösen. Sie unternimmt einen Selbstmordversuch, gibt als Grund an, dass sie Stress mit der Familie habe, diese aber auch sehr vermisse. Gülsüm muss innerlich zerrissen gewesen sein. Sie will nach Rees zurück.
Es muss ein Schock für sie gewesen sein, als sie erfährt, dass sie schwanger ist. Ihre Familie darf nichts erfahren. Ende Januar lässt sie eine Abtreibung in Amsterdam vornehmen. Wenige Tage später kehrt sie nach Rees zurück und zieht dort in die Wohnung ihrer Drillingsgeschwister ein – einen Monat vor ihrer Ermordung.

Ihr Bruder soll von der Schwangerschaft erfahren haben. Er habe sich entschlossen, die Schwester zu töten, um die Familienehre wiederherzustellen. So gibt er es zunächst bei der Polizei an. Inzwischen hat er sein Geständnis widerrufen. Neben dem Drillingsbruder müssen sich ab morgen Gülsüms Vater und ein befreundeter Russe wegen gemeinschaftlichen Mordes vor dem Landgericht Kleve verantworten.

"Eine drastische Strafe", fordert die Menschenrechtlerin Serap Cileli. Auch um ein deutliches Zeichen zu setzen. "Die Geschichte von Gülsüm ist längst kein Einzelfall mehr."


04.11.2009 / RP Online

Drastische Strafe als Signal

VON SEBASTIAN LATZEL

Rees (RP) Serap Cileli ist eine prominente Kämpferin für die Rechte kurdischer Frauen. Daher verfolgt sie den Mordfall Gülsüm Semin ganz genau. Von der breiten Öffentlichkeit würden die Opfer alleine gelassen, die sich oft nicht von der Familie lösen könnten.

Info

Zweifel am Selbstmord

Serap Cileli hat auch noch einmal die Forderung erhoben, den Selbstmord der Mutter von Gülsüm noch einmal genau zu untersuchen.

Sie war 1996 tot am Teich des Bocholter Krankenhauses gefunden worden. "Die Mutter von Gülsüm ist zum Selbstmord gedrängt worden", meint Serap Cileli. Die Akte müsse neu geöffnet werden.

Serap Cileli hat einen ganz klaren Wunsch. "Ich erwarte für alle drei Angeklagten eine lebenslängliche Haftstrafe. Nach Verbüßung der Straße müssen alle drei abgeschoben werden", sagt die 43-Jährige, die sich für Frauen einsetzt, die von Zwangsheirat bedroht sind. Gerade erst ist sie für ihren Einsatz mit dem Elisabeth-Selbert-Preis des Landes Hessen ausgezeichnet worden.

Eine drastische Strafe im Mord-Prozess ist aus ihrer Sicht ein wichtiges Zeichen auch in Richtung von Integrationspolitik. "Es muss deutlich werden, dass diese Menschen die Rechte unseres Landes missachten. Sie sind mit ihrem Verhalten Feinde der Demokratie", sagt Serap Cileli. Die Errungenschaften wie Freiheit und Demokratie in der westlichen Welt gelte es zu verteidigen. Ehrenmord sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Bei diesen Familien herrsche eine Mentalität wie im düsteren Mittelalter. "Die Familie legt ein Kontroll-Korsett aus Demütigung, Drohung und Gewalt an", sagt die Kämpferin für die Rechte kurdischer Frauen.

Das sei auch bei Gülsüm der Fall gewesen. Serap Cileli hat engen Kontakt zu einer kurdischen Freundin der Ermordeten, die bei der Familie ein- und ausgegangen ist. Auch die habe von einer Atmosphäre der Angst und Kontrolle berichtet. Doch auch im Fall Gülsüm sei es der jungen Frau ja nicht gelungen, sich von der Familie zu lösen. "Man zeigt seine Angehörigen nicht an. Das ist ein Grundprinzip, das aufgebrochen werden muss."

Dazu müssten die jungen Kurdinnen in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden. Das müsse im Kindergarten anfangen. Wichtig seien daher eine Kindergartenpflicht und Ganztagsbetreuung in der Schule. "Das gibt uns Gelegenheit, mehr Zeit mit den Kindern verbringen zu können. Denn nach Schule oder Kindergarten kommen sie am Nachmittag nach Hause, in eine andere Welt – und da verlieren wir diese Kinder."


02.10.2009 / Frankfurter Neue Presse

Die Familie gibt mir Halt

Serap Çileli, welche Reaktionen haben Sie auf Ihren ehrenamtlichen Einsatz erlebt?

SERAP ÇILELI: «Ich bekomme Drohbriefe und Morddrohungen aus islamistischen und türkisch-nationalen Kreisen. Auch in der türkischen Presse bin ich einem Hetztreiben ausgesetzt. Deshalb kann ich nur unter Staatsschutz zu Veranstaltungen gehen. Normales Ausgehen oder Einkaufen ohne Begleitschutz sind mir nicht möglich.»

Wie fühlen Sie sich dabei?

ÇILELI: «Es ärgert mich sehr, dass ich in einem Rechtsstaat nicht ohne Bedrohung die Menschenrechte einfordern kann. Und es ist schlimm, dass ich mit meiner Familie kein Privatleben habe.»

Woher nehmen Sie die Kraft zum Weiterkämpfen?

ÇILELI: Meine Familie ist mein Halt und meine eigene Geschichte meine Hoffnung. Außerdem möchte ich betonen, dass mich zahlreiche Menschen unterstützen – auch Männer!»

Serap Çileli ist Autorin und Sozialarbeiterin. Sie lebt in steter Gefahr, zum Opfer von Blutrache und Femenmord zu werden. rec


9. Juni 2009 / Fachhochschule Münster- Fachbereich Sozialwesen

Verängstigt, verlobt, zwangsverheiratet

Schriftstellerin und Menschenrechtlerin Serap Cileli spricht über das Leid der muslimischen Mädchen

Münster (9. Juni 2009). Sie sind nur Töchter. Seien verpflichtet zu bedingungslosem Gehorsam und dem Erhalt des höchsten Guts einer muslimischen Familie: der Ehre. "Junge Muslima sind keine freien Menschen", betonte Serap Cileli. " Auch nicht, wenn sie hier in Deutschland leben." Sie seien fremdes Besitztum. Sie gäben ihre eigene Individualität auf.

In ihrem Vortrag "Zwangsheirat in Deutschland" berichtete die Schriftstellerin und Menschrechtlerin jetzt im Großen Hörsaal der Hüfferstiftung auf Einladung des Fachbereichs Sozialwesen und des AStA der Fachhochschule Münster ihren Zuhörern über Zwangsehen muslimischer Mädchen und deren persönlichen Schicksale. Mitgebracht hatte Serap Cileli eine Wanderausstellung mit Bildern. 13 Bilder von jungen Mädchen: Sie hätten sterben müssen, weil sie aus dem Gefängnis "Zwangsehe" auszubrechen versuchten. Diese Mädchen stünden symbolisch für die vielen Ehrenmorde, die unter dem Deckmantel der Familienehre, von türkischen Vätern und Brüdern begangen würden.

Auch Serap sei mit 15 Jahren zwangsverheiratet worden, erzählte die heutige Ehefrau und Mutter. Jetzt möchte sie über ihren Leidensweg berichten. Die deutsche Gesellschaft wach rütteln. Der Preis dafür sei hoch. Seraps Familie habe sie verstoßen. Erst habe der Vater ihr Leben bedroht, nun gäbe es Anfeindungen fundamentalistischer Muslime, die mit Seraps Gang an die Öffentlichkeit zu viel Transparenz befürchteten. Trotzdem setzt sich die Schriftstellerin seit Jahren für die Rechte muslimischer Frauen ein und kämpft für mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Aus ihrem Buch "Eure Ehre - unser Leid" beschrieb sie den Studierenden im Hörsaal das Leid einiger muslimischer Mädchen, die meistens nicht älter als 13 Jahre seien, wenn sie mit einem älteren Mann verheiratet würden. "Es ist eine tagtägliche Vergewaltigung", lässt Serap eines dieser Mädchen zu Wort kommen. Doch ein Ausbruch aus dieser Hölle bedeute für die Mädchen meist nur den Tod. Entweder durch die eigene Hand oder die eines Familienangehörigen, der die befleckte Ehre wiederherstellen solle. Auch Inzest und Missbrauch in der eigenen Familie werde meistens durch den Ehrenmord vertuscht. "Doch die Schuld liegt immer bei den Töchtern, nie bei den Tätern", sagte Serap.


14.05.2009 / Rheinische Post

Kundgebung gegen Ehrenmord greift auch Fall Gülsüm auf

Rees (RP) Serap Cileli weiß aus eigener Erfahrung wie Gülsüm Semin sich gefühlt haben muss. Die heute 43-Jährige war im Alter von 15 Jahren in der Türkei zwangsverheiratet worden. Sieben Jahre dauerte es, bis sie sich unter großen Schwierigkeiten aus der Verbindung lösen konnte. Bis sie sich "befreit" hat, wie Serap Cileli es formuliert.

Seitdem kämpft sie gegen Zwangsverheiratung, hilft betroffenen Frauen und hat ihre Erlebnisse in zwei Büchern verarbeitet. Hier zu helfen, sei ihr großes Anliegen, betont die 43-Jährige. Eine Vertraute von Gülsüm Semin hatte mit der engagierten Streiterin für die Rechte der Frauen per E-Mail Kontakt aufgenommen und ihr den Fall geschildert. "Gülsüm war bei ihr in guten Händen, sie wurde von der Vertrauten gut betreut", berichtet Serap Cileli, umso entsetzter war sie, als sie in der nächsten E-Mail von der Ermordung der jungen Kurdin erfuhr. Daher will sie jetzt den Jahrestag der Ermordung von Morsal Obeidi nutzen, um ein deutliches Zeichen gegen Verbrechen im Namen der Ehre zu setzen. Morsal Obeidi war vor einem Jahr in Hamburg getötet worden. Und aus aktuellen Anlass soll bei der Kundgebung auch an Gülsüm Semin gedacht werden. Die Demonstration findet am Samstag, 16. Mai, ab 12 Uhr in Stuttgart statt.

"Sterben auf Raten"

Gülsüms Fall sei typisch, so Serap Cileli. Immer stehe das Thema "Sexualität" im Mittelpunkt. Gülsüm habe sich gegen die Zwangsheirat gewehrt, der Bruder habe am Tattag von der Abtreibung erfahren und damit auch, dass seine Schwester keine Jungfrau mehr war. Das sei das Motiv für den Mord gewesen. Auch dass die junge Kurdin trotz ihrer schlimmen Erfahrungen immer wieder die Nähe zur Familie suchte, sei typisch. "Zur Familie besteht eine starke emotionale Bindung, für viele ist es unmöglich, sich davon zu lösen." Das sei auch ein Auftrag an die Organisationen, die betroffenen Frauen helfen. "Sie müssen eine Ersatzfamilie darstellen." Und auch die Mädchen, die untergetaucht seien, lebten weiterhin in Angst. "Ein Mädchen hat mir mal gesagt: Wäre ich doch ermordet worden, dann wäre es vorbei. Jetzt sterbe ich jeden Tag auf Raten."

Nach ihren Erfahrungen ist Serap Cileli davon überzeugt, dass durchaus auch eine Gefährdung für andere Mitglieder der Familie Semin besteht. "So eine Tat ist auch ein deutliches Signal als Warnung."

Auch wenn sie den Reeser Fall nur aus der Entfernung beobachtet hat, ist ihr eine Sache besonders aufgefallen. "Ich fand es klasse, wie offen der Sozialamtsleiter Andreas Mai sich in der Sache geäußert hat. Wir brauchen mehr von solch mutigen Menschen in den Behörden, die klar Stellung beziehen."

 
 
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