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Printmedien 1999
 
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25. 11. 1999 / Stadt-Post Dietzenbach

Wir sind Eure Töchter, nicht Eure Ehre
Dietzenbach (red): Serap bricht mit den traditionellen Wertvorstellungen, löst sich aus der als junges Mädchen geschlossenen Zwangsheirat und flieht aus der Familie, als die nächste Ehe über ihren Kopf hinweg vereinbart wird.


24. 11. 1999 / Frankfurter Rundschau

Über Väter und Töchter
Dietzenbach (mae): Ihr Bericht ist eine Kampfansage an überkommene Traditionen, an die Väter und Familien, die das Leben der Töchter bestimmen und den eigenen Weg der Frau nicht dulden wollen.


14.10.1999 / Mannheimer Morgen

Unaufgeregt
Von Holger Gumprecht
„37° Seraps Ehre“ (ZDF): Sie leben mitten in Deutschland in einer eigenen Welt. Junge Türkinnen, die in Deutschland aufgewachsen sind und sich gegen traditionelle Vorstellungen ihrer Familien zu behaupten versuchen. Dass sich hinter der Fassaden von Familiären Zugehörigkeitsgefühl zu weilen Tragödien abspielen, zeigte dieser Film von Nura Chyrstal Baisch.
Hier ging es um Serap, die bereits als 14- Jährige von ihrem Vater mit einem entfernten Verwandten in der Türkei verlobt wurde. Ihre Proteste nahm niemand zur Kenntnis, erst ein Selbstmordversuch ließ die Eltern einlenken. Zwei Jahre später entschied der Vater, sie werde einen Mann seiner Wahl heiraten. Sieben Jahre lang lebte Serap daraufhin in der Türkei, in einem für sie fremden Land, bekam Kinder von einem Mann, den sie nicht liebte. Baischs Film zeigte in stillen, unaufgeregten Bildern, ein Martyrium, das man sich als aufgeklärter Mitteleuropäer kaum vorstellen kann. Hier konnten sich beide Seiten äußern. Der Vater berief sich ohne Schuldgefühle auf einen Jahrhundertalten Ehrenkodex.


06. 10.1999 / Darmstädter Echo

Film und Buch vollziehen eine Flucht nach
Von Elmar Streun
Der Bruch mit der türkischen Tradition hat Serap Çileli in den Odenwaldkreis verschlagen.


05 . 10.1999 / Odenwälder Heimatzeitung / Darmstädter Echo

Filmbeitrag und Buch zeugen von einer Flucht
Der Bruch mit der türkischen Tradition hat Serap Çileli nach Erbach verschlagen, wo sie ihre Erlebnisse aufarbeitet.

 
 
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