18. Mai 2009
/ Harz Kurier
Letzte Lesung aus der Reihe Migranten-Literatur
„Zu viel Toleranz tötet muslimische
Frauen“
Bad Sachsa:
Die letzte Lesung aus der Reihe Migrantenliteratur in der Uffestadt
war wohl die eindrücklichste.
Serap Cileli, deutsche Schriftstellerin mit türkisch-alevitischen
Wurzeln, war am Donnerstag nach Bad Sachsa gekommen, um von ihrer Arbeit
gegen die Zwangsehe und aus ihrem Buch „Eure Ehre - unser Leid“
zu lesen.
Mit acht Jahren war die junge
Frau nach Deutschland gekommen, mit 12 wurde sie zwangsverlobt. Durch
einen Selbstmordversuch konnte sie der Zwangsehe entgehen. Nicht so
drei Jahre später, als sie verheiratet wurde.
Nach langem Kampf erlaubten ihre Eltern ihr die Scheidung und sie floh
mit ihren zwei Kindern. Doch sie bezahlte einen hohen Preis: zu ihrer
Familie hat Serap Cileli keinen Kontakt mehr, man hat sie verstoßen.
2005 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, ihr Verein
„peri – Verein für Menschenrechte und Integration e.V.“
hilft Mädchen und Jungen.
„Zu viel Toleranz tötet muslimische Frauen“, sagte
sie in Bad Sachsa, und das konnte sie durch ihre Lesung und einige Beispiele
auch belegen. So etwa das des deutschen Verfassungsrichters. Er hatte
im Fall eines Ehrenmords auf mildernde Umstände für die mutmaßlichen
Täter plädiert, weil man deren andere Kultur zu berücksichtigen
habe. Oder die Richterin, die mit der Scharia und dem Koran begründete,
dass ein muslimischer Mann hierzulande seine Frau schlagen darf.
Die Autorin und Menschenrechtlerin erzählte auch von ihrer eigenen
Arbeit, dem Kampf gegen die Zwangsheirat. Jedoch dürfe man bei
all den negativen Beispielen nicht alle Familien über einen Kamm
scheren, warnte die Autorin.
Türkische Väter haben dennoch Macht über ihre Töchter
und Gewalt in der Erziehung gebe es, so Serap Cileli, hier drei mal
so oft wie in deutschen Familien. „Wer seine Tochter nicht schlägt,
wird es später spüren“, lautet ein türkisches Sprichwort.
Serap Cileli verdeutlichte dies an Hand von Beispielen. So erzählte
sie von Meriam und Esra. Erstere haderte mit Allah und bekam Schwierigkeiten
mit ihrer Familie, Esra durfte sich von einem auf den anderen Tag nicht
mehr unbedeckt zeigen. Schließlich, so Serap Cileli, seien die
Mädchen die Trägerin der Familienehre, und die gelte es unter
allen Umständen zu bewahren. „Unverschleierte Frauen provozieren
ihre eigene Vergewaltigung“, sagte dazu noch vor vier Jahren ein
australischer Imam. Auch in Deutschland gibt es diese Meinung unter
muslimischen Familien.
Sie selber, so Serap Cileli, sei für das Kopftuchverbot an deutschen
Schulen, Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen.
Sie hoffe in dieser Sache auf die Bundesregierung, so die Autorin. Gleichzeitig
warnte sie davor, in Kopftuchträgerinnen prinzipiell ungebildete
Frauen zu sehen.
Das weibliche Geschlecht sei schwach und unheilbringend, so würden
es die muslimischen Männer von klein auf lernen. Ein Fehltritt
der Tochter bedeutet den sozialen Abstieg für die ganze Familie,
denn die Ehre ist verloren. “Manche Männer“, so Serap
Cileli, “verletzen die Ehre ihrer Töchter selber“.
Nämlich dann, wenn sie sich an ihren Töchtern vergehen. Auch
hierfür hat Serap Cileli ein Fallbeispiel parat. Die heute 23-jährige
junge Frau, die von ihrem Vater vergewaltigt wurde, konnte von der Mutter
keine Hilfe erwarten. Im Gegenteil, ein Satz hat sich der jungen Frau
eingeprägt: „Du hast eine Woche Zeit. Entweder du bringst
dich selber um oder wir tun es“. Die junge Frau ist heute in Therapie
und magersüchtig, sie fügt sich selbst Verletzungen zu. Insgesamt
habe sie 40 Inzestopfer betreut, so Serap Cileli. Doch keines der Mädchen
hat den Vater angezeigt. Sie haben zu große Angst vor der Verfolgung
und dem Tod. Deshalb sind alle Väter auf freiem Fuß. Ein
weiterer Fall lässt die Zuhörer stocken. Der von Celin, die
in ihrer Hochzeitsnacht so lange vergewaltigt wird, „bis das Blut
fließt“. Denn das ist Tradition in muslimischen Familien:
Die Kontrolle des Bettlakens nach der Hochzeitsnacht. Heute lebt die
junge Frau unter neuer Identität.
„Wir müssen Nein zur Gewalt sagen“, fordert Serap Cileli.
Sie selber hat die Verfolgung am eigenen Leib erfahren. Die größte
in Deutschland verkaufte türkische Tageszeitung hat sie drei Monate
lang diffamiert, sie und ihr Mann konnten nicht öffentlich auftreten.
„Der Fall war der Bundesregierung bekannt, doch niemand hat sich
bei mir gemeldet“, sagt die Autorin. Heute lebt sie mit dem Staatsschutz.
Jeden einzelnen ihrer privaten Schritte muss sie anmelden, weil sonst
für ihre Sicherheit nicht garantiert werden kann.
14. Mai 2009
/ Westdeutsche Zeitung
Kämpferin gegen „Ehrenmorde
von Anja Clemens-Smicek
Serap Cileli setzt sich für
muslimische Frauen ein.
Düsseldorf. Die 16-jährige
Morsal aus Hamburg wollte es ihren deutschen Freundinnen gleichtun:
sich schminken, modern kleiden, auf Partys gehen. Doch die Deutsch-Afghanin
hatte nicht mit der Kaltblütigkeit ihres Bruders gerechnet.
Der 24-Jährige tötete sie mit mehr als 20 Messerstichen –
weil Morsal sich „zu westlich“ verhielt und damit „gegen
die Familienehre“ verstieß. Am Freitag jährt sich dieser
so genannte Ehrenmord zum ersten Mal. Der Täter wurde zu einer
lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
Ein erstes positives Signal, wie Serap Cileli feststellt. Die Schriftstellerin
ist seit Jahren die wohl engagierteste Kämpferin gegen Zwangsheirat
und Ehrenmord. „Erstmals hat die deutsche Justiz eine derart harte
Strafe für einen Ehrenmord verhängt“, sagt die Menschenrechtlerin.
Das ermutige Mädchen und junge Frauen, Hilfe zu suchen. Bislang
leiden die Betroffenen meistens im Stillen. Bis es zum Äußersten
kommt. Allein in den vergangenen neun Jahren starben in Deutschland
70 junge Frauen, weil sie angeblich Schande über ihre Familien
gebracht hatten.
Serap Cileli weiß aus eigener Erfahrung um das Leid der Frauen.
Mit zwölf sollte sie an einen Freund der Familie verschachert werden.
Durch einen Selbstmordversuch konnte sie diesem Schicksal entgehen,
nicht aber einer Zwangsverheiratung mit einem türkischen Bauern
drei Jahre später. Sieben Jahre erlebte sie ein Martyrium, ehe
sie nach Deutschland zurückkehrte. Nun hilft sie jungen Migrantinnen,
sich zu emanzipieren.
Die Problematik, so sagt Cileli, sei zwar in der öffentlichen Diskussion
angekommen, dennoch gebe es noch viel zu verbessern. Es fehlten nicht
allein spezielle Beratungs- und Schutzeinrichtungen. „Die Mängelliste
ist lang“, sagt Cileli, die den Verein „Peri“ (türkisch
für: die gute Fee) als Anlaufstelle gegründet hat.
Beispiel Opferschutz: „Wenn verängstigte Mädchen zu
mir kommen, muss ich sie so weit wie möglich wegbringen“,
sagt Cileli. Doch ein Zufluchtsort in einem anderen Bundesland wird
von den Behörden nicht bezahlt. Schwer sei die Situation insbesondere
bei Asylbewerberinnen, die ihren Wohnort nicht weiter als 50 Kilometer
verlassen dürften. Ein weiteres Problem: der Straftatbestand „Zwangsheirat“,
der ins Strafgesetzbuch gehöre.
Cileli geht in Schulen, organisiert Deutschkurse. Denn sie sagt: „Über
die Sprache erreichen wir die Mütter, und die erziehen die Kinder.“
Für ihr Engagement wird Cileli von der muslimischen Gemeinschaft
gescholten, nicht selten mit dem Tod bedroht, denn sie rechnet schonungslos
mit ihresgleichen ab.
„Inzwischen leben die dritte und vierte Generation Türken
in Deutschland, die immer noch nicht angekommen sind“, sagt sie.
„Die Mehrzahl der Migranten lebt in einer hermetisch abgeschlossenen
Parallelgesellschaft, die von den Traditionen des jeweiligen Herkunftslandes
bestimmt wird.“
02.05.2009
/ Lippe aktuell
Bad Salzuflen
Die türkische Autorin Serap
Çileli liest in der Stadtbücherei
»Wir dürfen nicht ruhen«
Serap Çileli erzählt
die Geschichte von jungen Frauen, die über ihr Leben selbst bestimmen
möchten. Selbst entscheiden, wie sie sich kleiden, wie sie leben,
wen sie lieben und heiraten. Sie erzählt die Geschichte von Frauen,
die diesen Wunsch nach Selbstbestimmung mit Schmerzen, Ächtung
oder mit ihrem Leben bezahlen mussten. Çilelis Buch »Eure
Ehre – unser Leid« beschäftigt sich mit dem brisanten
und erschütternden Thema des so genannten Ehrenmordes. In einer
ebenso bedrückenden wie beeindruckenden Lesung stellte sie es in
der Bad Salzufler Stadtbücherei vor.
Die Lesung hatte die Bad Salzufler
Gleichstellungsstelle in Zusammenarbeit mit der Bücherei und der
kommunalen Bildungs- und Integrationsförderung veranstaltet. Sie
fand im Rahmen der landesweiten Aktionswochen »Frauen verändern
Europa – Europa verändert Frauen« des NRW-Familienministeriums
statt.
Serap Çileli war von ihrer
Familie selbst mit 15 Jahren in die Türkei verheiratet worden.
Nach sieben Jahre Zwangsehe floh sie zurück nach Deutschland. Seitdem
ist sie eine engagierte Kämpferin für die Rechte muslimischer
und türkischer Frauen. Zu Beginn der Veranstaltung machte sie deutlich:
»Ich sage keineswegs, dass es Gewalt gegen Frauen nur in moslimischen
Familien gibt. Ich habe mich dazu entschlossen, mich für die Frauen
aus meinem Kulturkreis einzusetzen – die Gewalt ist aber in allen
Kulturen präsent«. Auch wies sie darauf hin, dass es durchaus
offene, intakte und in die Gesellschaft integrierte türkische Familien
in Deutschland gebe.
»Nach muslimischer Tradition
ist der Respekt gegenüber den Eltern, besonders dem Vater, Gesetz«,
erklärte die Autorin einleitend. In 20 Prozent der türkischen
Familie werden zudem mit Gewalt erzogen. Vor allem die Mädchen
müssen sich an strenge Regen halten. Çileli berichtete von
jungen Mädchen, die mit Einsetzen der Pubertät – oder
bereits früher – nur noch verhüllt und mit Kopftuch
aus dem Haus gehen und mit männlichen Klassen¬kame¬raden
nicht mehr sprechen durften. »Viele türkische Mädchen
sind gezwungen in zwei Welten zu leben. Zu Hause müssen sie sich
an die konservativen, festen Regeln der Familie halten, in der deutschen
Schule die Akzeptanz der Mitschüler suchen«.
Für muslimische Familien,
erläuterte Çileli, habe die Ehre eine immense Bedeutung.
»Die männlichen Familienmitglieder haben die Aufgabe, die
Ehre der Frauen zu schützen. Denn ist die Ehre der Tochter beschmutzt,
ist die Ehre der ganzen Familie bedroht«. Wehrt sich eine Tochter
etwa gegen eine Zwangsehe oder wird die Jungfräulichkeit eines
Mädchens angezweifelt, ist die Ehre verletzt. »Sie muss dann
um jeden Preis wieder hergestellt werden – oft werden die Töchter
zum Selbstmord gezwungen oder von ihren eigenen Brüdern ermordet«.
Jüngster Fall: Die 20-jährige Türkin Gülsüm
aus Rees. Sie war einem Mann in der Türkei versprochen gewesen,
verliebte sich jedoch in einen anderen und wurde schwanger. Ihre Schwester
überredete sie zu einer illegalen Abtreibung in Holland. Zwei Tage
nachdem sie zurück war, wurde sie erschlagen aufgefunden. »Gülsüm
war eine der Frauen, die sich an mich gewandt hatte und nicht die erste,
die ermordet wurde, nur weil sie selbstständig le¬ben und entscheiden
wollte«, so Çileli.
Um Ehrenmorde in Deutschland in
Zukunft zu verhindern, seien Politik und Justiz gefragt, meint die Türkin.
»¬Die meisten Fälle werden nicht weiter verfolgt, weil
sie als Selbstmorde zu den Akten gelegt werden«. Man müsse
den Mut aufbringen, sich gegen Gewalt – in welcher Form auch immer
– aufzulehnen: »Wir dürfen nicht ruhen, uns für
unter¬drückte Frauen einzusetzen«, forderte sie das Publikum
auf.
Mai 2009
/ Eßlinger Zeitung
Von Alexander Maier
Kämpferin für muslimische Mädchen
ESSLINGEN: Serap Cileli ist morgen
zu Gast im Kommunalen Kino
>>> Vorhanden
als PDF-Datei
28. März 2009
/ Oldenburgische Volkszeitung
Cileli will Augen öffnen
Dinklage (ko)
- Die türkisch-stämmige Buchautorin Serap Cileli wühlte
die Gemüter auf, als sie am Mittwochabend im Rheinischen Hof in
Dinklage über Tabuthemen der türkischen Kultur sprach: Zwangsverheiratung,
häusliche Gewalt und Ehrenmorde. Auf Einladung von Silvia Dierken
von der Buchhandlung Diekmann, der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises
Vechta, Ruth Voet, sowie der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Dinklage,
Anja Schöndube, stellte die Menschenrechtlerin ihr neues Buch "Eure
Ehre - unser Leid" im Saal Susen vor.
Vor rund 300 Gästen verlas sie in Auszügen Geschichten von
Opfern, die sie in ihrem Verein "Peri" betreut. "Es gibt
sehr viele gut integrierte und liebevolle türkische Familien in
Deutschland. Mein Buch wendet sich an nur an rückwärtsgewandte,
patriarchale", stellte sie im Vorwort klar. Doch es müsse
möglich sein, den Islam zu kritisieren, der vielerlei Widersprüche
aufweise. Aus dem Koran, der zweifelsfrei frauenfeindliche Verse enthalte,
leiteten konservative Familien einen überkommenen Ehrbegriff ab.
Dieser führe dazu, dass Eltern ihre Kinder zu bedingungslosem Gehorsam
erzögen und sei es mit Schlägen, Kontrolle und Zwang.
"20 Prozent aller türkischen Eltern setzen Schläge in
der Erziehung ein", sagte Cileli. Von klein auf werde den Kindern
ein bestimmtes Männer- und Frauenbild indoktriniert: Frauen seien
unselbständig und hinterlistig und Männer sexsüchtig
und die Frau beherrschend.
"Von der Ehre des Mädchens hängt die Ehre der Familie
ab und die ist das höchste Gut", beschrieb Cileli den Teufelskreis.
Um die Ehre der Familie zu retten, werde gegebenenfalls auch gemordet.
"Kaum jemand weiß, welche Konflikte in türkischen Familien
ausgetragen werden."
Sie hat das alles selbst erlebt. Mit 15 Jahren verschleppten ihre Eltern
sie aus Deutschland in die Türkei und zwangen sie in eine Ehe,
die sieben Jahre dauern sollte. Erst als die junge Frau ihren Eltern
androhte, sie würde sich und ihre beiden Kinder umbringen, willigte
ihr Vater in eine Scheidung ein. Heute lebt sie mit dem Mann ihrer Wahl
und drei Kindern in Hessen.
Seit zehn Jahren ist die Menschenrechtlerin Sprachrohr für unterdrückte
und geschändete Migrantinnen. Der Preis ist hoch. Ihre Familie
stehe unter Staatsschutz. "Etwa zehn Prozent meiner Lesungsgäste
sind türkisch. Die Hälfte davon kommt, um mich zu kritisieren",
erzählt sie. Besonders harsche Angriffe kämen von Deutsch-Konvertiten
und Scheinintegrierten. Doch die Kritik gehe ihr nicht nahe. "Sie
zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin."
Mit ihren Büchern, ihrer Öffentlichkeitsarbeit, der Präventionsarbeit
an Schulen und ihrem Verein "Peri" legt sie den Finger auf
Fehlentwicklungen in der Integrationspolitik in Deutschland. "Der
Ehrenmord an der Deutsch-Afghanin Morsal ist kein Einzelfall",
sagte die 43-Jährige. Die Augen davor zu verschließen, sei
tödliche Ignoranz. Allein sie betreue in ihrem Verein 400 Frauen
und 30 Männer. Auch von ihnen zahlten einige mit ihrem Leben für
die Ehre der Familie.
Cileli forderte zu mehr Mut in Deutschland auf. Die Multi-Kulti-Kuschelpolitik
spiele die Probleme runter. Der anwesende Landrat Albert Focke unterstützte
diese Ansicht: "Toleranz ist eine gute Sache, nur Intoleranten
gegenüber nicht."
Konkret forderte Serap Cileli eine Kindergartenpflicht für alle
Kinder ab drei Jahren, Islamkunde in deutschen Schulen und eine kontrollierte
Ausbildung der Imame in Deutschland. Außerdem dürften Richter
Straftätern mit Migrationshintergrund keinen Ausländerbonus
geben und Zwangsehen müssten ein eigener Strafbestand werden.
März 2009
/ Magazine ALC
(monatlich erscheinende
japanische Magazin)
Serap Cileli im Interview mit der japanischen Journalistin Mika Tanaka-Schmacks.
23.03.2009
/ WAZ
„Eure Ehre - unser Leid“
Recklinghausen: Serap Cileli prangert Verbrechen
gegen Frauen in muslimischen Familien an
>>> Vorhanden
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