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Betreute Wohngruppen für junge Migrantinnen in Deutschland
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PAPATYA Berlin

PAPATYA bietet Schutz und Hilfe für Mädchen und junge Frauen, die aufgrund familiärer Konflikte zu Hause geflohen sind.
Das Angebot richtet sich an Mädchen und junge Frauen aus der Türkei, aber auch aus anderen Ländern mit ähnlichem kulturellem Hintergrund.
Wir sind ein Team von türkischen, kurdischen und deutschen Sozialpädagoginnen und einer Psychologin, die die Mädchen rund um die Uhr betreuen.
PAPATYA nimmt Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren auf, in Einzelfällen aber auch ältere.
Die Aufnahme in die Kriseneinrichtung PAPATYA erfolgt nach § 42 KJHG.
Die Mädchen können für eine Übergangszeit bis zu 2 Monaten bei uns wohnen, in Ausnahmefällen auch länger

Wer kann sich an uns wenden?

- Mädchen, die von ihren Familien unter Druck gesetzt werden,
z.B. durch Ausgangs- oder Schulverbote

- Mädchen, denen Zwangsheirat droht

- Mädchen, die befürchten in die Türkei geschickt zu werden

- Mädchen, die unter Misshandlung und/oder sexueller Gewalt leiden

- Schwangere Mädchen

- Mädchen, die eine sichere Zuflucht brauchen

- Alle, die in ihrer Arbeit mit dieser Problematik konfrontiert sind und Information
und Beratung suchen

Die Kontaktaufnahme erfolgt über:

JUGENDNOTDIENST
Mindener Straße 14
10589 Berlin-Charlottenburg
Telefon: 030 - 34 999 34 oder 08 000 - 86 52 52
(Kostenlos für Jugendliche) und/oder die zuständigen Jugendämter der Bezirke


Kardelen Hamburg

Wohngemeinschaft für junge Migrantinnen zwischen 16 und 21 Jahren

Das Angebot von Kardelen (türkisch für Schneeglöckchen) richtet sich an junge Migrantinnen zwischen 14 und 21 Jahren, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ihrer Familie leben können oder sich auf der Flucht befinden. Die Aufnahme bei uns erfolgt in der Regel nach § 34 KJHG. Ihr liegen meist starke Konflikte mit dem sozialen Umfeld zugrunde, wie z.B. Gewalterfahrungen in den Familien, Missbrauchserfahrungen oder Probleme, die sich aus dem vermeintlichen Zwang ergeben, sich zwischen verschiedenen sozialen Bezugssystemen entscheiden zu müssen. Diese Konflikte haben bei den Mädchen Orientierungsschwierigkeiten zur Folge, sie führen zu Trennungsängsten oder Depressionen oder lösen psychosomatische Beschwerden aus. Deshalb wird durch die Mädchenwohngemeinschaft sichergestellt, dass Mädchen und jungen Frauen eine geschützte Umgebung finden, um ihre Situation ohne Druck von außen klären zu können. So haben sie auch die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum kontinuierliche sozialpädagogische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Kardelen
Woge e.V.
Annerose Petersen

Bahrenfelder Straße 244
22765 Hamburg
Telefon: 040 - 39 84 26-11
Fax: 040 / 39 84 26-26
Email: info@wogeev.de
Homepage:
www.wogeev.de


ROSA e.V.

Bietet Zuflucht für nicht deutsche Frauen, die vor Zwangsehe und Gewalt geflüchtet sind
Wohnprojekt für junge Familien nichtdeutscher Herkunft: Frauen, die mit ihrer Familie in Konflikt geraten sind oder die wegen körperlicher und seelischer Bedrohung bei ROSA e.V. eine neue Wohn- und Lebensmöglichkeit finden. Zum Schutz der Frauen besteht Anonymität.

Kontakt:
Rosa e.V.
Postfach 40 10 67
70410 Stuttgart
Tel.: 0711 - 53 98 25
Artikel: www.graswurzel.net/253/rosa.shtml


Nürnberg: Heilpädagogische Wohngruppe

Telefon: 0911 / 529 81 88


SAADET

Die Wohngemeinschaft für Mädchen aus dem islamischen Kulturkreis in Nürberg ist eine konfessionell ungebundene Einrichtung für junge Frauen aller Nationen unter der Trägerschaft er Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Nürnberg e.V

Kontakt:
SAADET/Arbeiterwohlfahrt
Nürnberg e.V
Postfach 130 104
Tel: 0911 / 415888

 

 
 
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